Der Young Professionals Nachwuchsförderpreis geht in die 2. Runde. Bewerben Sie sich jetzt
DKKV-Schriftenreihe 61 jetzt zum Download
Lernen Sie mehr über die Vision und Strategie des DKKV für die kommenden Jahre
Die institutionellen Mitglieder des DKKV
Zum Download des DKKV-Statements
Zum Download des aktuellen DKKV-Newsletters
Zum Download der Guidelines (Engl.)
Zum Download des Visionspapiers (Engl.)

Weiterbildungsprogramme

Auf dieser Seite informieren wir Sie über Weiterbildungsmöglichkeiten. 

 

 

 

 

Weltwärts

Bei Weltwärts handelt es sich um einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren erhalten die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Dazu zählen neben Bildungsprojekten auch Projekte in der Not- und Übergangshilfe. Insgesamt lassen sich die Tätigkeiten in neun Bereiche einteilen:

  • Bildung,
  • Gesundheit,
  • Landwirtschaft und Umwelt,
  • Handwerk, Technik und Verwaltung,
  • Kultur und Sport,
  • Kinder- und Jugendarbeit,
  • Arbeit mit benachteiligten Menschen,
  • Menschenrechte und Frieden,
  • Not- und Übergangshilfe.

Im Prinzip kann es in alle sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer weltwärts gehen. Nach der Länderliste der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zählen dazu Staaten in Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf Afrika. In der Einsatzplatzbörse können Sie jetzt nach anerkannten Einsatzplätzen suchen und hierbei die gewünschte Region, Sprache oder den Arbeitsbereich eingeben.
https://www.weltwaerts.de/de/einsatzplatzboerse.html

ASA-Programm

Das ASA-Programm richtet sich an junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen möchten, kritische Fragen stellen und sich für eine gerechte Welt stark machen wollen. Gemeinsames Lernen und verantwortliches gesellschaftliches Handeln für nachhaltige Entwicklung und ein faires globales Miteinander bilden den Kern des Programms, welches von Engagement Global gGmbH angeboten und aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert wird. Mit dem ASA- Programm haben rund 300 Teilnehmer_innen jedes Jahr die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten in den Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder auch Südeuropas teilzunehmen. Die verschiedenen Projekte und Programmformate finden Sie online unter: https://asa.engagement-global.de/

Die nächste Bewerbungsrunde startet voraussichtlich November 2018.

Postgraduiertenstudium: Vorstellung Internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung

Das Postgraduiertenstudium des Seminars für ländliche Entwicklung (SLE) in Berlin richtet sich an Absolvent_innen mit überdurchschnittlichem entwicklungspolitischem Interesse und Engagement. Teilnehmer_innen des Postgraduiertenstudiums setzen sich mit Strategien und Instrumenten nachhaltiger Entwicklung, Katastrophenvorsorge, Ernährungssicherung oder Konfliktprävention auseinander. Weitere Themen wie beispielsweise ländliche Entwicklung, Armutsbekämpfung und Klimawandel sind ebenfalls im Studium mit inbegriffen. Nachdem die Studierenden Theorien und Methodenkompetenzen erlernt haben, verbringen sie drei Monate in einem Land des Globalen Südens oder einem Transformationsland und setzen erlerntes Wissen in die Praxis um.
Weiterführende Informationen unter:
https://www.sle-berlin.de/index.php/studium-startseite-dt/studium-a

Postgraduierten-Programm Internationale Kooperation für nachhaltige Entwicklung

Das Postgraduierten-Programm des DIE bereitet deutsche und andere europäische Masterabsolvent_innen auf anspruchsvolle Aufgaben der internationalen Zusammenarbeit vor. Das Programm startet jährlich am 01. September. Die Zulassung erfolgt nach einem Wettbewerbsverfahren, in welchem von den 200-300 Bewerbungen rund 18 Personen ausgewählt werden. Diese erhalten in den folgenden neun Monaten eine kostenlose Ausbildung, zinslose Darlehen für den Lebensunterhalt sowie Unterstützung beim Berufseinstieg. Der Abschluss wird am 31. Mai des Folgejahres vergeben.

Bewerbungszeitraum: Anfang Dezember bis Ende März des Folgejahres

Auswahlverfahren: Anfang Juni

Kursbeginn: 01. September

Mercator Kolleg

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 24 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolventen_innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Die Kollegiat_innenerhalten ein monatliches Stipendium.

Während des 13-monatigen Programms arbeiten die Stipendiat_innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Non-Profit-Organisationen oder Wirtschaftsunternehmen. Die selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Begleitend finden Seminare zur Diskussion und Vertiefung aktueller Themen aus den Bereichen Außenpolitik und internationaler Zusammenarbeit sowie zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen statt. Weiterhin stehen Fördermittel für Auslandsaufenthalte, Konferenzteilnahmen und Sprachkurse zur Verfügung.

Programm Beigeordnete Sachverständige (Junior Professional Officer)

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt das Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen das Programm Junior Professional Officer/ Beigeordnete Sachverständige (JPO) durch. Die Bundesregierung leistet mit diesem Programm einen Beitrag zur multilateralen Zusammenarbeit und bietet deutschen Nachwuchskräften die Option, in­ternationale Berufserfahrung zu sammeln und ihre Wettbewerbschancen für eine Beschäftigung bei internationalen Organisationen deutlich zu erhöhen. Durchschnittlich werden pro Jahr ca. 50 bis 60 deutsche Nachwuchskräfte als Junior Professional Officer neu eingestellt.

Junior Professional Officer finden ihren Einsatz bei den Vereinten Nationen mit ihren verschiedenen Unter- und Sonderorganisationen. Auch bei der Weltbankgruppe und anderen internationalen Finan­zinstitutionen bieten sich für JPO interessante und herausfordernde Aufgaben.

Angesprochen sind Hochschulabsolventen mit deutscher Staatsangehörigkeit und mit zwei- bis vi­erjähriger Berufserfahrung. Hervorragende universitäre Leistungen sind für eine Bewerbung ebenso von Vorteil wie im Ausland erworbene, relevante berufliche Erfahrung und absolvierte Praktika. Einige internationale Organisationen geben eine Altersgrenze vor.

Die Ausschreibung der konkret zu besetzenden Stellen erfolgt in der Regel in zwei Phasen eines jeden Programmjahres (Jahresbeginn/Sommer).

Weiterführende Informationen 

Exchange of Experts Programm

Erfahrungen sammeln im Europäischen Ausland

Der intensive Austausch von Wissen und Erfahrung stärkt den Katastrophenschutz nicht nur in Europa. Im Auftrag der Europäischen Kommission bringt das THW Katastrophenschutz-Expert_innen aus verschiedenen Ländern über das Expertenaustauschprogramm zusammen.

Der neue, 2-Jährige Projektzyklus, ermöglicht interessierten Expert_innen einen Einblick in die Einsatzstrukturen der gastgebenden Organisation zu erhalten. Sie können zur Beobachtung an Übungen teilnehmen, Ausbildungseinrichtungen kennenlernen, Kurse besuchen oder ihr Spezialwissen als Trainer_innen weitergeben. Gastgebende Organisationen haben die Gelegenheit sich vorzustellen, vom Spezialwissen ihrer Gäste zu profitieren, neue Kontakte oder Partnerschaften zu schließen und bereits bestehende Netzwerke zu erweitern. Diese Maßnahmen betreffen die Bereiche Einsatzkoordinierung und Krisenmanagement, Technik, Nothilfe und Notfallplanung, Prävention sowie die Ausbildung im Katastrophenschutz.

Eine Austauschmaßnahme dauert wenige Tage bis maximal zwei Wochen, Expertinnen und Experten können sich als Einzelperson oder als Kleingruppe bewerben. Teilnehmen können alle Institutionen und Organisationen des Katastrophenschutzes in den 34 teilnehmenden Staaten des Katastrophenschutzverfahrens der Union sowie Kontingente aus Drittstaaten aus den östlichen und südlichen Nachbarschaftsstaaten.