Starkregen und Unwetter

Von Starkregen spricht man, wenn große Niederschlagsmengen in einem bestimmten Zeitabschnitt niedergehen. Vor allem im Sommerhalbjahr kommt es so immer wieder zu schnell ansteigenden Wasserständen und Überschwemmungen, wie der Sommer 2017 ebenso wie die katastrophalen Starkregenereignisse 2016 gezeigt haben:

Im Mai und Juni 2016 wurden in weiten Teilen Süddeutschlands nach außergewöhnlich starken Regenfällen Bodenabschwemmungen, Sturzfluten und Überschwemmungen ausgelöst. Die Ereignisse forderten mehrere Todesopfer und Schäden in Milliardenhöhe. Allein in Braunsbach wurden über 140 Gebäude stark beschädigt, zehn mussten abgerissen werden. Die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Monate. Der Schaden wird in Braunsbach allein auf über 100 Millionen Euro geschätzt.

Solch extreme Wetterphänomene treten weltweit immer häufiger auf, auch in Deutschland. Projektionen lassen eine klimabedingte "Zunahme solcher Starkregen auslösenden Wetterlagen für die Zukunft vermuten", warnte Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bereits im Anschluss an die Ereignisse in 2016. Die Anpassung an den Klimawandel wird daher immer wichtiger - auch für die Katastrophenvorsorge. Das DKKV befasst sich mit diesen Themen u.a. im Rahmen des EU-Projektes ESPREssO.

Und auch 2017 führen Stark- und Dauerregen wieder vielerorts zum Ausnahmezustand.
Untenstehend finden Sie weiterführende Informationen, Analysen und Empfehlungen dazu.

Notfall- Apps

  • Mit der WarnWetter App des DWD sind Sie auch mobil immer auf dem neuesten Stand. Die kostenlose App vom DWD versorgt die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes sowie die breite Öffentlichkeit mit wichtigen Hinweisen zur aktuellen Warn- und Wettersituation
  • Die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App "Meine Pegel" liefert Informationen und Warnungen zu mehr  als 2.000 Pegeln in Deutschland und verschafft Ihnen so einen schnellen Überblick zur überregionalen Hochwasserlage in Deutschland