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Neuigkeiten

Der Juli 2019 war der heißeste Monat in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeinung 1881 und Dürre und Hitze waren auch diesen Sommer wieder viel diskutierte Themen. Im Juni dieses Jahres hat das DKKV zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) einen Workshop zum Thema Dürre durchgeführt.

 

In dem Workshop wurden die Folgen der Dürre 2018 in verschiedenen Sektoren behandelt sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft gesammelt. Dieses Statement beruht auf den Inhalten des Workshop und wurde in Zusammenarbeit mit den institutionellen Mitgliedern des DKKVs erstellt.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer_innen des Workshops sowie den institutionellen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Das Statement können Sie hier herunterladen.

Der neue Newsletter des DKKV ist erschienen.

Das Thema dieses Newsletters ist Starkregen in Deutschland. Ralf Beyer, Technischer Berater Hochwasserschutz beim Technischen Hilfswerk (THW) Siegburg berichtet von den Herausforderungen die der Katastrophenschutz bei Starkregen und Sturzfluten bewältigen muss.

Den Newsletter können Sie hier herunterladen: https://www.dkkv.org/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Newsletter/Newsletter_Oktober.pdf

 

Auftaktworkshop ResilienzWiki fand am 08. Oktober 2019 mit 28 Teilnehmenden statt

Im vergangenen Jahr hat die Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS) in Ko­operation mit dem DKKV das „ResilienzWiki" aufgesetzt. Ziel des ResilienzWikis ist es, eine transparente Wissensgrundlage zur Identifikation von Schwachstellen im deutschen Be­völkerungsschutz zu schaffen. Zudem soll das ResilienzWiki Beratungsprozesse durch Bereitstellung von grundlegendem Wissen unterstützen. Die Struktur des ResilienzWiki ist darauf angelegt, die Kapazitäten innerhalb des Bevölkerungsschutzes mit den Entwicklungen und Veränderungen von Gefahren und der Gesellschaft in Beziehung zu setzen und somit zur Grundlage für die systematische Identifikation von Schwachstellen und Lücken zu werden. Im Laufe des Prozesses sollen diese Schwachstellen und Lücken durch die vom DKKV in Kooperation mit der AKFS durchgeführten Workshops betrachtet werden.

Am 8. Oktober 2019 hat in den Räumen des DKKV der Auftaktworkshop für das ResilienzWiki stattgefunden. Mit 28 Teilnehmenden wurden in verschiedenen Schritten Stärken und Schwächen des deutschen Katastrophenvorsorgesystems diskutiert. 

Ziel des Workshops war es, besonders relevante Bereiche zu identifizieren und daraus mögliche Szenarien zu entwickeln, die dann in weiteren Workshops ausführlich besprochen werden. Die Ergebnisse dieser Workshops fließen dann in das Wiki ein..

Entsprechend der Abbildung wurde mit den Teilnehmenden anhand von konkreten Fragestellungen Gefahren gesammelt, Akteure benannt und Rahmenbedingungen identifiziert, welche die Prozesse beeinflussen. 

Aufbauend auf diese Standortbestimmung waren die Teilnehmenden dazu aufgefordert, die aus ihrer Sicht fünf relevantesten Gefahren zu benennen. Als Konsens kristallisierten sich Hitze und Dürre als gegenwärtig in besonderer Weise neue Fragen aufwerfende Gefahren heraus. So wurde für den nächsten Workshop das Szenario einer Hitzewelle bestimmt. 

Young Professionals Nachwuchsförderpreis "Preparedness 2030"

Bereits zum zweiten Mal hat das DKKV in Kooperation mit der Deutschen Klima Stiftung den Young Professionals Nachwuchsförderpreis vergeben. Auch in diesem Jahr gab es eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Arbeiten, die von der Jury, bestehend aus Arne Dunker (Vorstand Deutsche Klima Stiftung), Dr. Wolfram Geier (Vorstand DKKV/BBK), Dr. Kai Schröter (GFZ), Prof. Dr. Lothar Schrott (Universität Bonn), Martin Zeidler (Vorstand DKKV/THW), Michael Zyball (Vorstand DKKV)  und Frank Ehl gesichtet und bewertet wurden.

Nach eingehender Prüfung aller Arbeiten überzeugte besonders die Arbeit von Dominic Sett durch ihre hohe Relevanz und die konkreten Vorschläge zur Umsetzung.

Im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) in Bonn, setzte sich Dominic Sett mit der Frage auseinander, inwiefern sozial-psychologische Faktoren die Umsetzung von Regenwassernutzung als Anpassungsmaßnahme an urbane Wasserknappheit für Privathaushalte beeinflussen. Untersucht wurden diese Faktoren am Beispiel eines Vorortes von Kapstadt in Südafrika.

Neben einer umfangreichen Literaturanalyse führte Dominic Sett Expert_innen Interviews und Haushaltsbefragungen in den untersuchten Stadtteilen durch.

Die Untersuchungen seiner Arbeit ergaben, dass sozial-psychologische Faktoren maßgeblich die Akzeptanz zur Nutzung des Verfahrens bei der Bevölkerung beeinflussen und eine bedeutendere Rolle einnehmen können, als inhaltliche Argumente oder Erkenntnisse.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Fachtagung Katastrophenvorsorge am 28. Oktober 2019 in Berlin statt.

 

Weiter Informationen folgen in Kürze.

Liebe Mitglieder des DKKV,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein umfassendes Risikomanagement, das die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angemessen berücksichtigt, lässt sich nur durch einen neutralen, interdisziplinären und holistischen Ansatz gewährleisten. Ein einmaliges Charakteristikum des DKKV ist die Vernetzung von Akteuren aus Praxis und Wissenschaft, die zu abgestimmten Bewertungen führt und damit der Politik entscheidungsunterstützende Informationen und Impulse liefert. Durch die Identifizierung drängender Themen und seine Vernetzungs- und Syntheseleistung hat das DKKV in der Vergangenheit wichtige Initiativen ergriffen und eine Vorreiterrolle eingenommen.
 
Die von der damaligen Schutzkommission beim Bundesministerium für Inneres erstellten insgesamt vier Gefahrenberichte (zuletzt 2011) und das „Grünbuch des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit - Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland – Szenarien und Leitfragen" (2008) haben anhand ausgewählter Szenarien sicherheitsrelevante Veränderungen in Deutschland untersucht und Handlungsbedarfe identifiziert. Kaum überschaubar ist die Menge an Berichten, die sich vornehmlich international, aber auch national mit verschiedenen Risiken auseinandersetzt. Dennoch, oder gerade vor diesem Hintergrund, sehen die Mitglieder des DKKV einen großen Bedarf einer systematischen Zusammenstellung aktueller Forschungs- und Diskussionsstände. 
 
Im vergangenen Jahr hat die Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS) in Ko­operation mit dem DKKV das „ResilienzWiki" aufgesetzt. Ziel des ResilienzWikis ist es, eine transparente Wissensgrundlage zur Iden­tifikation von Schwachstellen im deutschen Be­völkerungsschutz zu schaffen. Zudem soll das ResilienzWiki Beratungsprozesse durch Bereitstel­lung von grundlegendem Wissen unterstützen. Die Struktur des ResilienzWiki ist darauf angelegt, die Kapazitäten innerhalb des Bevölkerungsschutzes mit den Entwicklungen und Veränderungen von Gefahren und der Gesellschaft in Beziehung zu setzen und somit zur Grundlage für die systematische Identifikation von Schwachstellen und Lücken zu werden.
 
Im Rahmen eines Auftakt-Workshops am 08. Oktober sollen zunächst Themen sondiert werden. In dann regelmäßig stattfindenden Resilienz-Workshops werden diese Themen und damit verbundene Schwachstellen szenariobasiert diskutiert und analysiert. Die Ergebnisse der Workshops fließen dann in das ResilienzWiki sowie in dazu vom DKKV herausgegebene Resilienzbriefe ein.

Workshop-Thema: "Stärken und Schwächen in der Katastrophenvorsorge in Deutschland"
Datum und Ort: 08. Oktober 2019 in der DKKV-Geschäftsstelle, Kaiser-Friedrich-Straße 13, Bonn

 

Der Auftaktworkshop wird aus den Mitteln des DKKV finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die Reisekosten müssen jedoch von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Es wird um eine Anmeldung per E-Mail bis zum 15. September 2019 an info(at)dkkv.org gebeten.
 
Ihr DKKV

 

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