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Neuigkeiten

v.l.n.r Wolfram Geier, Martin Zeidler, Katja Dörner, Reimund Schwarze, Martin Hellmann, Lothar Schrott. Es fehlen Stefan Pickl, Alexander Rudloff und Martin Voss.

Katja Dörner wird neue Vorsitzende des DKKV

Bonn 02.Dezember 2019 - Die Mitgliederversammlung des DKKV wählt Katja Dörner einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins. Katja Dörner ist Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2013 stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. In ihrer Vorstellungsrede führte Katja Dörner aus, dass sie im DKKV besonderes Potential in der Vielfältigkeit des Netzwerkes sehe und durch ihre Position dem DKKV im politischen Raum und in der Öffentlichkeit mehr Sichtbarkeit verschaffen möchte.

Nach vier Jahren als 1. Vorsitzende tritt Frau Professor Dr. Annegret Thieken nicht erneut zur Wahl an und verabschiedet sich aus dem Vorstand.

Neben dem Vorsitz konnten auch weitere Ämter im Vorstand neu besetzt werden. Der Vorstand besteht damit neben der Vorsitzenden aus, Dr. Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Prof. Dr. Martin Voss von der Freien Universität Berlin und Leiter der Katastrophenforschungsstelle, Martin Zeidler vom Technischen Hilfswerk, Prof. Dr. Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Prof. Dr. Stefan Pickl von der Universität der Bundeswehr, Prof. Dr. Lothar Schrott von der Universität Bonn, Dr. Martin Hellmann von Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt und Dr. Alexander Rudloff vom Deutschen Geoforschungszentrum. 

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Martin Zeidler vom THW und Prof. Dr. Stefan Pickl von der Universität der Bundeswehr gewählt.

Der Bericht "Das Hochwasser im Juni 2013: Bewährungsprobe für das Hochwasserrisikomanagement in Deutschland" behandelt das Hochwasser, welches im Juni 2013 in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe verursachte.

Das Hochwasser im Jahr 2013 hat bei vielen Erinnerungen an das verheerende Hochwasser von 2002 hervorgerufen, bei dem zum Teil die gleichen Menschen betroffen waren. Bei dem Hochwasserereignis 2002 traten eine Vielzahl an Defiziten im Bereich der Hochwasservorsorge sowie der Bewältigung der Folgen zutage. Diese Defizite hatten zur Folge, dass in den darauffolgenden Jahren viele Empfehlungen für ein verbessertes Hochwasserrisikomanagement erarbeitet wurden.
Obwohl natürlich jedes Hochwasser ein einzigartiges Ereignis darstellt, erlaubt eine detaillierte Untersuchung des Hochwassers in 2013 auch eine Bewertung in welchen Bereichen der Hochwasserschutz seit 2002 verbessert wurde und wo noch immer Defizite bestehen.

In der Publikation des DKKV und der Universität Potsdam wird daher neben dem Hochwasserereignis 2013 auch auf dessen Bewältigung im Vergleich zu 2002 eingegangen und aufgezeigt, welche Maßnahmen, die seitdem getroffen wurden, sich bewährt haben und wo noch immer Handlungsbedarf besteht.

Den Bericht finden Sie auch hier. Bei Interesse schicken wir Ihnen auch gerne eine Druckversion des Berichts, schreiben Sie uns dafür eine E-Mail an info(a)dkkv.org.

 

 

Der Juli 2019 war der heißeste Monat in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeinung 1881 und Dürre und Hitze waren auch diesen Sommer wieder viel diskutierte Themen. Im Juni dieses Jahres hat das DKKV zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) einen Workshop zum Thema Dürre durchgeführt.

 

In dem Workshop wurden die Folgen der Dürre 2018 in verschiedenen Sektoren behandelt sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft gesammelt. Dieses Statement beruht auf den Inhalten des Workshop und wurde in Zusammenarbeit mit den institutionellen Mitgliedern des DKKVs erstellt.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer_innen des Workshops sowie den institutionellen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Das Statement können Sie hier herunterladen.

Der neue Newsletter des DKKV ist erschienen.

Das Thema dieses Newsletters ist Starkregen in Deutschland. Ralf Beyer, Technischer Berater Hochwasserschutz beim Technischen Hilfswerk (THW) Siegburg berichtet von den Herausforderungen die der Katastrophenschutz bei Starkregen und Sturzfluten bewältigen muss.

Den Newsletter können Sie hier herunterladen: https://www.dkkv.org/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Newsletter/Newsletter_Oktober.pdf

 

Auftaktworkshop ResilienzWiki fand am 08. Oktober 2019 mit 28 Teilnehmenden statt

Im vergangenen Jahr hat die Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS) in Ko­operation mit dem DKKV das „ResilienzWiki" aufgesetzt. Ziel des ResilienzWikis ist es, eine transparente Wissensgrundlage zur Identifikation von Schwachstellen im deutschen Be­völkerungsschutz zu schaffen. Zudem soll das ResilienzWiki Beratungsprozesse durch Bereitstellung von grundlegendem Wissen unterstützen. Die Struktur des ResilienzWiki ist darauf angelegt, die Kapazitäten innerhalb des Bevölkerungsschutzes mit den Entwicklungen und Veränderungen von Gefahren und der Gesellschaft in Beziehung zu setzen und somit zur Grundlage für die systematische Identifikation von Schwachstellen und Lücken zu werden. Im Laufe des Prozesses sollen diese Schwachstellen und Lücken durch die vom DKKV in Kooperation mit der AKFS durchgeführten Workshops betrachtet werden.

Am 8. Oktober 2019 hat in den Räumen des DKKV der Auftaktworkshop für das ResilienzWiki stattgefunden. Mit 28 Teilnehmenden wurden in verschiedenen Schritten Stärken und Schwächen des deutschen Katastrophenvorsorgesystems diskutiert. 

Ziel des Workshops war es, besonders relevante Bereiche zu identifizieren und daraus mögliche Szenarien zu entwickeln, die dann in weiteren Workshops ausführlich besprochen werden. Die Ergebnisse dieser Workshops fließen dann in das Wiki ein..

Entsprechend der Abbildung wurde mit den Teilnehmenden anhand von konkreten Fragestellungen Gefahren gesammelt, Akteure benannt und Rahmenbedingungen identifiziert, welche die Prozesse beeinflussen. 

Aufbauend auf diese Standortbestimmung waren die Teilnehmenden dazu aufgefordert, die aus ihrer Sicht fünf relevantesten Gefahren zu benennen. Als Konsens kristallisierten sich Hitze und Dürre als gegenwärtig in besonderer Weise neue Fragen aufwerfende Gefahren heraus. So wurde für den nächsten Workshop das Szenario einer Hitzewelle bestimmt.