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Neues DKKV-Statement veröffentlicht zum Thema "Umsetzung des Sendai-Rahmenwerks in Deutschland"
DKKV-Schriftenreihe 56: Synthesebericht zur Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel in Deutschland
Lernen Sie mehr über die Vision und Strategie des DKKV für die kommenden Jahre

Neuigkeiten

Weltweit sind Menschen durch die Folgen des Klimawandels wie Überschwemmungen, Dürren und Stürme bedroht. Dies gilt insbesondere für die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, in Küsten und Gebirgsregionen. Aber auch in Europa und Deutschland haben Naturereignisse mit zerstörerischen Auswirkungen wie Starkregen, Hochwasser, Stürme und Erdrutsche in den letzten Jahrzehnten zu hohen Schäden und Verlusten geführt, Tendenz steigend.

Vor diesem Hintergrund haben das Geographische Institut der Universität Bonn und die Stadt Bonn ge- meinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen die öffentliche Veranstaltungsreihe “Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement“ ins Leben gerufen. Sie ermöglicht einen Einblick in die praktische Arbeit der Vereinten Nationen, der Bundesministerien und -behörden, Unternehmen, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen in Bonn und Umgebung.

Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr an unterschiedlichen Orten statt.

Der Vortrag des DKKV findet am 12. Dezember 2018 von 18:15 bis 19:45 Uhr beim Geozentrum der Universität Bonn, Hörsaal II, in der Meckenheimer Allee 176, 53115 Bonn statt.

Zum Flyer

Verleihung des Young Professional Nachwuchsförderpreises während der International Conference on "Natural Hazards and Risks in a Changing World".

Das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) hat in Kooperation mit der Deutschen Klimastiftung am 5. Oktober 2018 erstmalig den Nachwuchsförderpreis „Preparedness 2030“ verliehen. Die Ausschreibung richtete sich an Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Katastrophenvorsorge, Bevölkerungsschutz und Klimawandelanpassung. Insgesamt wurden 39 Abschlussarbeiten eingereicht. Nach eingehender Prüfung aller Arbeiten überzeugten zwei Arbeiten die Jury besonders. Somit wurde der Young Professionals Nachwuchsförderpreis an zwei Personen verliehen, Johanna Stötzer und Katharina Seeger!

 

Johanna Stötzerhat sich in ihrer Masterarbeit dem Thema „Development of a generic concept to analyse the accessability of emergency facilities in critical infrastructure“ angenommen und hierzu generische und modulare Ansätze entwickelt, welche die Erreichbarkeit von Notfalleinrichtungen in einer kritischen Straßeninfrastruktur auf mehreren Maßstabsebenen untersuchen. Fallbeispiele aus Chile, Baden-Württemberg und Sardinien wurden verwendet. Ihre Arbeit stellt eine wertvolle Entscheidungshilfe für die regionale Planung eines Straßennetzwerks dar. Mit ihrer am Karlsruhe Institute for Technology (KIT) laufenden Doktorarbeit vertieft sie derzeit die Arbeiten ihrer Masterarbeit. 

 

Katharina Seegerhat sich in ihrer Bachelorarbeit dem Thema „Characterisation of modern tropical cyclone deposits at Chaung Thar by applying sedimentological and luminiscene dating approaches – towards using sedimentary evidence for long-term hazard assessment in Myanmar“ gewidmet. Hierzu untersuchte sie rezente und historische Sedimentablagerungen tropischer Zyklone u.a. hinsichtlich des Charakters, Komposition, Alter und Größe, um Rückschlüsse auf die Relevanz von Sedimentanalysen und Lumineszenzdatierung für eine Gefährdungsbeurteilung zu treffen. Die dabei zusätzlich angewendete Methode der Lumineszenzdatierung erwies sich als wichtiges Instrument zur Erstellung eines chronologischen Gerüstes. Derzeit beschäftigt sich Katharina Seeger mit ihrem Masterstudium an der Universität zu Köln. 

 

Im Anschluss an die Preisverleihung erhielten die beiden Preisträgerinnen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten auf der internationalen Konferenz „Natural Hazards and Risks in a Changing World“ vorzustellen. Ziel dieser Konferenz war es, Forscher_innen aus Naturwissenschaften (z.B. Hydrologie, Meteorologie, Geomorphologie, Hydraulik, Umweltwissenschaften, Seismologie, Geographie), Risiko­forschung, nichtlinearer Systemdynamik und angewandter Mathematik zusammenzubringen, um neue Erkenntnisse und Entwicklungen zu modernen Datenanalysen, Systemveränderungen, multiplen und kaskadierenden Ereignissen sowie der Verknüpfung von Gefahren und Vulnerabilitäten unter sich ändern­den Umweltbedingungen zu diskutieren. Insgesamt nahmen rund 143 Teilnehmer_innen aus 22 Ländern an der zweitägigen Konferenz in Potsdam teil.

 

Weiterführende Informationen:

Young Professional Preis „Preparedness 2030

Deutsche Klimastiftung

International Conference on Natural Hazards and Risks in a Changing World

 

Jedes Jahr findet am 13. Oktober der internationale Tag der Katastrophenvorsorge statt. Er soll Bürger_innen und Regierungen dazu ermutigen, ihre Exposition gegenüber Naturgefahren zu reduzieren, die Resilienz der Bevölkerung und Infrastrukturen zu stärken und das Bewusstsein für Risiken zu schärfen.

Der diesjährige Schwerpunkt fokussiert sich auf Ziel B des Sendai-Rahmenwerks: Reduzierung der Anzahl der betroffenen Menschen durch Katastrophen bis 2030.

Erfahren Sie mehr

 

Seit 1991 fördert die Globalen Umweltfazilität (GEF) Projekte in Entwicklungsländern, die den globalen Umweltschutz fördern. Die folgenden sechs Bereiche können finanziell unterstützt werden:

  • Klimawandel,
  • Biodiversität,
  • Landdegradierung/Wüstenbekämpfung,
  • internationale Gewässer,
  • Chemikalien,
  • Wälder.

Von 2018 bis 2022 hat das Bundesentwicklungsministerium der GEF Finanzierung in Höhe von 420 Millionen Euro für den internationalen Umwelt- und Ressourcenschutz zugesagt. 

Kurzlink zur Meldung: http://www.bmz.de/20180425-1

Weiterführende Informationen zur GEF: http://www.bmz.de/de/ministerium/wege/multilaterale_ez/akteure/wio/gef/index.html

Am 28. September 2018 ereignete sich bei der indonesischen Halbinsel Sulawesi ein Erdbeben der Magnitude 7,5. Das Beben löste einen Tsunami aus, der weite Teile der Region zerstörte. Seitdem sind zahlreiche Helfer_innen im Einsatz, um den Menschen vor Ort zu helfen. Unter ihnen u.a. Helfer_innen des DRK und des THW.

Pressemeldung des DRK

Pressemeldung des THW

Wenn Sie mehr über Frühwarnsysteme erfahren wollen, besuchen Sie die Seite des GFZ Potsdam.