Zum Juni-Newsletter
Zum Juni-Newsletter
DKKV-Schriftenreihe 61 jetzt zum Download
Lernen Sie mehr über die Vision und Strategie des DKKV für die kommenden Jahre
Zur deutschen Fassung des Sendai-Rahmenwerkes für Katastrophenvorsorge
Die institutionellen Mitglieder des DKKV
Zu den Themenseiten des DKKV

Neuigkeiten

Der Juli 2019 war der heißeste Monat in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeinung 1881 und Dürre und Hitze waren auch diesen Sommer wieder viel diskutierte Themen. Im Juni dieses Jahres hat das DKKV zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) einen Workshop zum Thema Dürre durchgeführt.

 

In dem Workshop wurden die Folgen der Dürre 2018 in verschiedenen Sektoren behandelt sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft gesammelt. Dieses Statement beruht auf den Inhalten des Workshop und wurde in Zusammenarbeit mit den institutionellen Mitgliedern des DKKVs erstellt.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer_innen des Workshops sowie den institutionellen Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.

Das Statement können Sie hier herunterladen.

Der neue Newsletter des DKKV ist erschienen.

Das Thema dieses Newsletters ist Starkregen in Deutschland. Ralf Beyer, Technischer Berater Hochwasserschutz beim Technischen Hilfswerk (THW) Siegburg berichtet von den Herausforderungen die der Katastrophenschutz bei Starkregen und Sturzfluten bewältigen muss.

Den Newsletter können Sie hier herunterladen: https://www.dkkv.org/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Newsletter/Newsletter_Oktober.pdf

 

Young Professionals Nachwuchsförderpreis "Preparedness 2030"

Bereits zum zweiten Mal hat das DKKV in Kooperation mit der Deutschen Klima Stiftung den Young Professionals Nachwuchsförderpreis vergeben. Auch in diesem Jahr gab es eine Vielzahl an qualitativ hochwertigen Arbeiten, die von der Jury, bestehend aus Arne Dunker (Vorstand Deutsche Klima Stiftung), Dr. Wolfram Geier (Vorstand DKKV/BBK), Dr. Kai Schröter (GFZ), Prof. Dr. Lothar Schrott (Universität Bonn), Martin Zeidler (Vorstand DKKV/THW), Michael Zyball (Vorstand DKKV)  und Frank Ehl gesichtet und bewertet wurden.

Nach eingehender Prüfung aller Arbeiten überzeugte besonders die Arbeit von Dominic Sett durch ihre hohe Relevanz und die konkreten Vorschläge zur Umsetzung.

Im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) in Bonn, setzte sich Dominic Sett mit der Frage auseinander, inwiefern sozial-psychologische Faktoren die Umsetzung von Regenwassernutzung als Anpassungsmaßnahme an urbane Wasserknappheit für Privathaushalte beeinflussen. Untersucht wurden diese Faktoren am Beispiel eines Vorortes von Kapstadt in Südafrika.

Neben einer umfangreichen Literaturanalyse führte Dominic Sett Expert_innen Interviews und Haushaltsbefragungen in den untersuchten Stadtteilen durch.

Die Untersuchungen seiner Arbeit ergaben, dass sozial-psychologische Faktoren maßgeblich die Akzeptanz zur Nutzung des Verfahrens bei der Bevölkerung beeinflussen und eine bedeutendere Rolle einnehmen können, als inhaltliche Argumente oder Erkenntnisse.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Fachtagung Katastrophenvorsorge am 28. Oktober 2019 in Berlin statt.

 

Weiter Informationen folgen in Kürze.

Liebe Mitglieder des DKKV,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein umfassendes Risikomanagement, das die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angemessen berücksichtigt, lässt sich nur durch einen neutralen, interdisziplinären und holistischen Ansatz gewährleisten. Ein einmaliges Charakteristikum des DKKV ist die Vernetzung von Akteuren aus Praxis und Wissenschaft, die zu abgestimmten Bewertungen führt und damit der Politik entscheidungsunterstützende Informationen und Impulse liefert. Durch die Identifizierung drängender Themen und seine Vernetzungs- und Syntheseleistung hat das DKKV in der Vergangenheit wichtige Initiativen ergriffen und eine Vorreiterrolle eingenommen.
 
Die von der damaligen Schutzkommission beim Bundesministerium für Inneres erstellten insgesamt vier Gefahrenberichte (zuletzt 2011) und das „Grünbuch des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit - Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland – Szenarien und Leitfragen" (2008) haben anhand ausgewählter Szenarien sicherheitsrelevante Veränderungen in Deutschland untersucht und Handlungsbedarfe identifiziert. Kaum überschaubar ist die Menge an Berichten, die sich vornehmlich international, aber auch national mit verschiedenen Risiken auseinandersetzt. Dennoch, oder gerade vor diesem Hintergrund, sehen die Mitglieder des DKKV einen großen Bedarf einer systematischen Zusammenstellung aktueller Forschungs- und Diskussionsstände. 
 
Im vergangenen Jahr hat die Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS) in Ko­operation mit dem DKKV das „ResilienzWiki" aufgesetzt. Ziel des ResilienzWikis ist es, eine transparente Wissensgrundlage zur Iden­tifikation von Schwachstellen im deutschen Be­völkerungsschutz zu schaffen. Zudem soll das ResilienzWiki Beratungsprozesse durch Bereitstel­lung von grundlegendem Wissen unterstützen. Die Struktur des ResilienzWiki ist darauf angelegt, die Kapazitäten innerhalb des Bevölkerungsschutzes mit den Entwicklungen und Veränderungen von Gefahren und der Gesellschaft in Beziehung zu setzen und somit zur Grundlage für die systematische Identifikation von Schwachstellen und Lücken zu werden.
 
Im Rahmen eines Auftakt-Workshops am 08. Oktober sollen zunächst Themen sondiert werden. In dann regelmäßig stattfindenden Resilienz-Workshops werden diese Themen und damit verbundene Schwachstellen szenariobasiert diskutiert und analysiert. Die Ergebnisse der Workshops fließen dann in das ResilienzWiki sowie in dazu vom DKKV herausgegebene Resilienzbriefe ein.

Workshop-Thema: "Stärken und Schwächen in der Katastrophenvorsorge in Deutschland"
Datum und Ort: 08. Oktober 2019 in der DKKV-Geschäftsstelle, Kaiser-Friedrich-Straße 13, Bonn

 

Der Auftaktworkshop wird aus den Mitteln des DKKV finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die Reisekosten müssen jedoch von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Es wird um eine Anmeldung per E-Mail bis zum 15. September 2019 an info(at)dkkv.org gebeten.
 
Ihr DKKV

 

Zum Flyer und der Agenda

Auch in diesem Jahr findet die Fachtagung Katastrophenvorsorge statt. Die Fachtagung wird vom Deutschen Roten Kreuz organisiert und finanziell vom Auswärtigen Amt gefördert. Offizielle Unterstützer sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) und das Katastrophennetz e.V. (KatNet).

Während der zweitägigen Konferenz können die Teilnehmenden aus zehn Workshops zu unterschiedlichen Themen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge wählen und Vorträge u.a. von Monique Pariat, Direktorin der Generaldirektion für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) , oder der Nationalen Kontaktstelle für das Sendai Rahmenwerk beim BBK besuchen.

Datum: 28-29. Oktober 2019

Ort: Amerion Hotel Abion Spreebogen in Berlin

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.