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Zur deutschen Fassung des Sendai-Rahmenwerkes für Katastrophenvorsorge
Die institutionellen Mitglieder des DKKV
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Netzwerke und Partner_innen

Das Sendai Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge 2015-2030 fordert eine breit aufgestellte Kooperation von Akteuren aus allen gesellschaftlichen Bereichen (z.B. Wissenschaft und Forschung, Administration, Politik, Praxis) und über die Landesgrenzen hinweg. Weiterhin sollen die Internationalen Rahmenwerke kohärent umgesetzt werden, was nur durch fachübergreifende Kooperationen von Institutionen und Personen z.B. aus den Bereichen Katastrophenvorsorge, Klimawandelanpassung und nachhaltige Entwicklung erreicht werden kann. 

Das DKKV ist in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Netzwerken aktiv eingebunden und kooperiert mit diesen Partnern in unterschiedlichen Kontexten. Nachfolgend werden diese Netzwerke aufgeführt.

Diese Liste wird sukzessive erweitert.

 

 

ICLEI - Local Governments for Sustainability
ICLEI – Local Governments for Sustainability ist ein weltweiter Verband von Städten, Gemeinden und Landkreisen zu den Themen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Heutzutage sind über 1.750 Gemeinden und Städte aus über 100 Ländern Teil des Netzwerks. Diese setzen sich mit lokalen Aktivitäten für eine nachhaltige Zukunft und verbesserte globale Umweltbedingungen ein.
Das DKVK hat als Partner ICLEI bei der Ausrichtung des Resilient Cities Kongresses unterstützt und u.a. 2 Exkursionen für die Teilnehmer_innen angeboten.
Der Klimanavigator ist ein nationales Webportal mit Lotsenfunktion zu Klima- und Umweltinformationen in Deutschland. Dieses Portal bündelt und weist den Weg zu dem in der Wissenschaft vorhandenen Klimawissen und Wissen zu Anpassungsoptionen bzw. zu den jeweils einschlägigen Organisationen und Einrichtungen.
Das DKKV ist Mitglied des Klimanavigator-Netzwerkes.
Bonner Netzwerk Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement
Zahlreiche Organisationen und Institutionen des Katastrophenschutzes sind in Bonn ansässig. Diese sind Teil des Bonner Netzwerks. Neben Einrichtungen der Vereinten Nationen gehören auch Bundesbehörden, Wissenschaftsinstitutionen, Entwicklungsorganisationen, Unternehmen, Hilfswerke, Nichtregierungsorganisationen und viele andere mehr zum Bonner Netzwerk.
Das DKKV ist Gründungsmitglied des Bonner Netzwerkes und aktiv in der Gestaltung eingebunden.
UNFCCC - United Nations Framework Convention on Climate Change
UNFCCC- Ist das Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. Das Sekretariat arbeitet darauf hin, das festgelegte Ziel, die Treibhauskonzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau zu halten, auf dem eine gefährliche Störung des Klimasystems verhindert wird.
Das UNFCCC unterstützt unter anderem Verhandlungen zum Klimawandel, die Umsetzung des Kyoto-protokolls und des Pariser Klimaabkommens. Das Sekretariat unterstützt Regierungen und Institutionen ferner bei der Entwicklung von Techniken, die dazu beitragen können, die Widerstandsfähigkeit gegen die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels zu erhöhen.

Durch den Beobachterstatus, welchen das DKKV innehat, sind DKKV-Vertreter_innen berechtigt an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen.
Risk KAN - Knowledge Action Network on Emergent Risks and Extreme Events
Risk KAN ist ein Netzwerk, welches sich zum Ziel gesetzt hat, internationale Akteur_innen aus dem Bereich der Katastrophenforschung und -bewältigung zusammenzubringen und die Möglichkeit zu schaffen, von den unterschiedlichen Expertisen zu profitieren. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, das Katastrophenrisiko durch den Klimawandel zu senken und Forschungsschwerpunkte für dieses zu identifizieren. Ferner soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und NGOs durch die unterschiedlichen Mitglieder intensiviert werden.
Das DKKV ist Mitglied im Risk KAN und Benni Thiebes ist als Geschäftsführer des DKKV Teil einer Arbeitsgruppe zu Frühwarnsystemen.
IRDR - Integrated Research on Disaster Risk
Integrated Research on Disaster Risk (IRDR) ist ein internationales Forschungsprogramm, welches die Herausforderungen zur Bewältigung von Naturkatastrophen betrachtet und deren Auswirkungen mildern soll.
Darüber hinaus ist es das Ziel, politische Entscheidungsmechanismen im Zusammenhang mit der Bewältigung und Vorbeugung von Auswirkungen aus Naturereignissen zu verbessern.
Finanziert wird das IRDR unter anderem vom UN¬-Büro für Katastrophenvorsorge (UNDRR) und dem internationalen Wissenschaftsrat (ISC).
Zur Unterstützung der Forschung gibt es ein Netzwerk von nationalen Komitees in den Mitgliedsstaaten der UN. Diese Komitees dienen als nationale Kontaktstelle, sollen die Vernetzung fördern und politische Entscheidungsträger_innen in der Entscheidungsfindung beraten und unterstützen.
Das DKKV übernimmt die Aufgabe als nationales Komitee für die Bundesrepublik Deutschland.
DERN - Disaster and Emergency Research Network
Das Disaster and Emergency Research Network ist eine Plattform, welche den Schwerpunkt auf den Austausch und die gegenseitige Unterstützung von Personen und Institutionen, welche in der Notfall- und Katastrophenforschung aktiv sind, legt.
Innerhalb des Netzwerkes werden neue und interessante Berichte und Arbeiten aus den unterschiedlichen Fachbereichen geteilt, darüber hinaus soll das Netzwerk dazu beitragen, den Mitgliedern und ihren Themen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und dadurch Kooperationen für Stipendien oder Forschungsprojekte zu ermöglichen.
Benni Thiebes ist als Geschäftsführer des DKKV Mitglied im Netzwerk.