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Veröffentlichungen

UFZ Statement: Fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städte

In Anbetracht der Starkniederschläge, die im Juli 2021 auf Westdeutschland, sowie Belgien und die Niederlande trafen, veröffentlicht das Zentrum für Umweltforschung ein Statement mit fünf Prinzipien für klimasichere Kommunen und Städten. Es bedarf einer Verbesserung der Frühwarnsysteme und Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Zudem ist es erforderlich, die Schwamm- und Speicherfähigkeit von Städten zu steigern. Kritische Infrastrukturen müssen sich einer Klimaprüfung unterziehen, um sicherzugehen, dass sie auch in extremen Wetterlagen funktionsfähig sind. Mit Hilfe finanzieller Förder- und Anreizinstrumente und der Etablierung vorsorgeorientierter Versicherungsprämien soll zukünftig die Klimasicherheit von Gebäuden gefördert werden. Nicht nur Kooperation und Solidarität, sondern auch Gestaltungs- und Durchsetzungswille seitens Städten, Gemeinden, Investoren und Privatpersonen seien notwendig, um Kommunen und Städte klimasicher auszurüsten. Das Statement finden Sie auf der Website des Zentrum für Umweltforschung.

CEDIM: Bericht zu Hochwasser in Mitteleuropa Juli 2021

CEDIM hat im Rahmen seiner Forensischen Katastrophenanalysen (Forensic Disaster Analysis, FDA) einen ersten Bericht zu dem Hochwasserereignis im Juli 2021 mit Fokus auf Nordrhein-Westfalen & Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Darin wird unter anderem auf meteorologische und hydrologische Hintergründe eingegangen sowie die Rolle des Klimawandels bei diesem Hochwasser eingeschätzt. Des Weiteren wird das Ereignis in den historischen Kontext der Ahr eingeordnet. Zum Schluss wird eine erste Abschätzung zu den Schäden der Überflutungen gegeben und die Auswirkungen auf den Verkehr visualisiert.

BBK: Hochwasserlage in Deutschland

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat im Zuge von Sturmtief Bernd eine Informationsseite zur Hochwasserlage in Deutschland eingerichtet. Dort können gezielt für einzelne Städte, Gemeinden und Kreise aber auch allgemein Hilfs- und Spendeninformationen abgerufen werden. Des Weiteren wird auf Themen wie Aktivitäten des BBK, Warnung der Bevölkerung oder Vorsichtsmaßnahmen eingegangen. Die Informationsseite zur Hochwasserlage in Deutschland finden Sie hier.
Das BBK hat zudem ein Handbuch für Bürger:innen und Kommunen zu unterschätzten Risiken von Starkregen und Sturzfluten veröffentlicht.

DWD: Hydro-klimatologische Einordnung der Stark- und Dauerniederschläge

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine hydro-klimatologische Einordnung der Stark- und Dauerniederschläge in Teilen Deutschlands im Zusammenhang mit dem Tiefdruckgebiet „Bernd“ vom 12. bis 19. Juli 2021 durchgeführt. Dabei wird zunächst auf die Wetter- und Ausgangslage eingegangen und dann der zeitliche und regionale Verlauf beschrieben. Darauf aufbauend erfolgt die klimatologische Einordnung. Am Ende wird noch kurz die Situation in benachbarten Ländern beleuchtet. Die Einordnung können Sie hier als pdf herunterladen.

DLR/ZKI: Erfassung von Luftbildern und Auswertung von satellitengestützten Daten von betroffenen Regionen

Aufgrund des Unwetters in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pflanz erfasst das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Luftbilder und wertet sie mit weiteren Erdbeobachtungsdaten für die Helfer in den betroffenen Regionen aus. Zusätzlich hat das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR Hochwasserinformationen aus Satellitendaten abgeleitet. Diese werden an Rettungskräfte weitergegeben und als Lageinformation veröffentlicht.

Pressebeiträge

Statt Steuermillionen für Hochwasseropfer: Brauchen wir eine Pflichtversicherung?

Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Vorstandsmitglied des DKKV spricht sich für eine solidarische Pflichtversicherung als Teil der neuen Katastrophenvorsorge in Deutschland aus. Dabei betont er "eine solche Lösung wäre auch um ein Vielfaches günstiger als das aktuelle Marktmodell“. Den Beitrag finden Sie hier.

Im Gespräch Lothar Schrott: „Wir brauchen mehr Katastrophenvorsorge“

Im Gespräch mit dem General Anzeiger zieht Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV notwendige Konsequenzen aus der Jahrhundertflut. So wird unter anderem die Warnung der Bevölkerung, historische Ahrhochwasser, Raumplanung sowie auf Vorsorgemaßnahmen eingegangen.

Debatte über eine Verbesserung der Katastrophenvorsorge – „Wir müssen besser werden mit unseren Warnungen“

Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV, mahnt in einem Interview mit dem SWR2 davor, die Mittelgebirge stärker in den Blick zu nehmen. Er beschreibt Warnungen als essentiellen Bestandteil der Katastrophenvorsorge und spricht sich für einen Wandel zu einer Risikokultur aus.

THW: Starkregenkatastrophe in Deutschland

Das Technische Hilfswerk (THW) ist seit Beginn der Flutkatastrophe bundesweit im Dauereinsatz und hilft unter Anderem bei Aufräumarbeiten, Bergung, Rettung, Wiederaufbau und Trinkwasseraufbereitung. Das THW berichtet auf seiner Website über die Einsätze in den betroffenen Regionen, sowie die Aufgaben des Hilfswerks.

Warnungen mit Handlungsanweisungen verknüpfen

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur spricht Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV über die Lehren aus der Hochwasserkatastrophe. Dabei betonte er vor allem die Weitergabe von Warnungen, die mit Handlungsanweisungen verknüpft werden müssen, sowie eine verbesserte Landnutzung und Raumplanung.

DRK-Präsidentin zieht erste Bilanz: Großartige Hilfsbereitschaft vor Ort denn das Schicksal der Betroffenen ist niemandem egal

Laut Gerda Hasselfeldt, der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellt sich das DRK darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sein werden. Weitere Informationen sind in den Pressemitteilungen zu finden, die bei Ihrem Besuch im Katastrophengebiet in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, sowie in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht wurden.

Eine Reform der Katastrophenvorsorge ist überfällig

Im Standpunkt des Tagesspiegel Background fordert Reimund Schwarze, Klimaökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Vorstandsmitglied des DKKV, eine verpflichtende Katastrophenversicherung, die sozial und solidarisch ist. Des Weiteren geht Schwarze auf die Resilienzstrategie, das Baurecht und die systematische Erfassung von Starkregenrisiko ein.

Studiogespräch: Lothar Schrott, Professor für Geologie an der Uni Bonn

In einem Studiogespräch mit dem WDR spricht Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV über Warnung der Bevölkerung sowie der Notwendigkeit ein größeres Bewusstsein für Katastrophenrisiko in der Bevölkerung.

Experte zu Hochwasserschäden – Wiederaufbau teils „nicht zu verantworten“

Prof. Dr. Lothar Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV erklärt in einem ZDF Interview, wie Deutschland seine Katastrophenvorsorge neu überdenken muss und warum ein Wiederaufbau nicht im gesamten Ahrtal sinnvoll und verantwortbar ist.

Katastrophenforscher: Krise bietet Potenzial für grundlegenden Wandel

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sich Prof. Dr. Martin Voss von der Katastrophenforschungsstelle Berlin (KFS) und Vorstandsmitglied im DKKV darüber, dass die Krise auch eine Möglichkeit bietet, als Gesellschaft eine grundlegend andere Richtung einzuschlagen die mit einem „integrierten Katastrophen-Risikomanagement“ einhergeht.