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Early-Lessons-Learned aus der Flutkatastrophe - Welche Lehren müssen gezogen werden?

Die Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat wieder eindrücklich gezeigt, welche Gewalt von Naturkatastrophen ausgeht. Die Katastrophe hat aber auch gezeigt, wie vulnerabel unsere Infrastruktur ist. Die Tragödie bedarf einer genauen und gründlichen Aufarbeitung. Hat das Hilfeleistungssystem funktioniert? Welche Defizite sind offensichtlich geworden und müssen schleunigst angegangen werden? Wie können sich Katastrophenschutzorganisationen und Kommunen auf Naturkatastrophen besser vorbereiten? Klar ist jetzt schon, dass diese Katastrophe eine Zäsur darstellt.

Das Video erreichen Sie hier.

Karliczek: Wir wollen die Flutgebiete dabei unterstützen, den Wiederaufbau zukunftsfähig und klimaangepasst zu gestalten

Die umfangreichen Schäden an Infrastruktur, Gebäuden und Gesundheit stellen die Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die von den Hochwasserereignissen im Juli 2021 besonders betroffen sind, vor große Herausforderungen. Dabei unterstützen wird ein wissenschaftliches Begleitgremium. Für das Gremium und für Forschungsprojekte stellt das BMBF rund fünf Millionen Euro aus Haushaltsmitteln zur Verfügung, damit der Wiederaufbau mit wissenschaftlicher Begleitung optimal und zukunftsweisend gelingt.

Die vollständige Pressemitteilung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek finden Sie hier.

Klimakrise Global - Was tun gegen die Flut?

Weltweit nehmen Wetterextreme zu. Steigende Meeresspiegel und Starkregen führen zu verheerenden Fluten. Die meisten Forscher sind sich einig: Es sind Folgen des Klimawandels. Was aber können die Menschen tun, um sich dagegen zu schützen?

Im zugehörigen Pressebeitrag werden die Ereignisse der Flutkatastrophe vom Juli 2021 unter Anderem von unserem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Lothar Schrott in einen globalen Kontext hinsichtlich der Auswirkungen des Klimawandels eingeordnet. Für weitere Information folgen Sie dem Link.

Worauf die Wissenschaft nach der Hochwasserkatastrophe Antworten finden muss

Forschende des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ machen für die Auswirkungen der Starkregenereignisse im Juli 2021 eine Reihe von Effekten verantwortlich, die bisher in Mitteleuropa kaum aufgetreten und daher in diesen Regionen noch nicht genug berücksichtigt wurden. Dazu gehört insbesondere das Mitreißen von Totholz und Sedimenten, beides Effekte, die mit fortschreitendem Klimawandel weiter an Bedeutung gewinnen dürften. Über die Mechanismen, die die Auswirkungen der Flut verstärkt haben, berichten Michael Dietze und Ugur Öztürk heute in der Zeitschrift Science. Den gesamten Beitrag finden Sie hier.

»Einfach genauso wieder aufbauen ist fahrlässig«

»Wenn die Gelder nur für den Wiederaufbau, nicht für die Anpassung an künftige Extremwetter verwendet werden, sind sie schlecht investiert«, kritisiert Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UfZ). Zusammen mit über 20 Wissenschaftlern veröffentlichte er bereits kurz nach der Katastrophe einen Aufruf für ein bundesweites Klimaanpassungsprogramm. Das traurige Schicksal des Ahrtals müsse eine Lehre sein, aus der man auch Konsequenzen ziehe. »Wenn wir klug wären, würden wir aus der Eifel ein Vorzeigeprojekt für die Anpassung an den Klimawandel machen«, meint Schwarze. »Einfach alles wieder so aufzubauen, wäre fahrlässig.«

Den gesamten Pressebeitrag finden Sie hier.

Studie zur Flutkatastrophe in Deutschland: Klimawandel machte extreme Niederschläge wahrscheinlicher

Annegret Thieken, ehemals Vorsitzende und derzeitiges Mitglied des DKKV äußert sich in einem Interview mit dem Tagesspiegel über die Unvermeidbarkeit von Schäden bei Extremereignisse und die Notwendigkeit an Frühwarnung, Alarmierung und Evakuierung zur Rettung von Leben.

The lesson from German floods: prepare for the unimaginable

Im Interview mit Climate Change News äußert sich Lothar Schrott zu Wiederaufbau und Katastrophenvorbereitung. Es sei notwendig, sich daran zu gewöhnen, dass wir in einer Welt leben, die viel anfälliger für Katastrophen ist. Die Vorbereitung müsse sich an Ereignisse jenseits von hundertjährigen Überschwemmungen anpassen.

Nach der Flut: Wer zahlt für den Schaden?

Im Monitor der ARD plädiert Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Vorstandsmitglied des DKKV im Zusammenhang mit Naturgefahren über ein Versicherungspflichtmodell, das bezahlbar und sozial verträglich ist.

Katastrophenschutz und Krisenprävention: Was lernen wir aus der Krise?

In einem Webtalk der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit diskutierte Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV, was wir aus den katastrophalen Ereignissen im Juli 2021 in NRW und Rheinland-Pfalz lernen können. Die Aufzeichnung des Webtalks ist auf Youtube einsehbar.

Statt Steuermillionen für Hochwasseropfer: Brauchen wir eine Pflichtversicherung?

Prof. Dr. Reimund Schwarze, Klimaökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Vorstandsmitglied des DKKV spricht sich für eine solidarische Pflichtversicherung als Teil der neuen Katastrophenvorsorge in Deutschland aus. Dabei betont er "eine solche Lösung wäre auch um ein Vielfaches günstiger als das aktuelle Marktmodell“. Den Beitrag finden Sie hier.

Im Gespräch Lothar Schrott: „Wir brauchen mehr Katastrophenvorsorge“

Im Gespräch mit dem General Anzeiger zieht Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV notwendige Konsequenzen aus der Jahrhundertflut. So wird unter anderem die Warnung der Bevölkerung, historische Ahrhochwasser, Raumplanung sowie auf Vorsorgemaßnahmen eingegangen.

Debatte über eine Verbesserung der Katastrophenvorsorge – „Wir müssen besser werden mit unseren Warnungen“

Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV, mahnt in einem Interview mit dem SWR2 davor, die Mittelgebirge stärker in den Blick zu nehmen. Er beschreibt Warnungen als essentiellen Bestandteil der Katastrophenvorsorge und spricht sich für einen Wandel zu einer Risikokultur aus.

THW: Starkregenkatastrophe in Deutschland

Das Technische Hilfswerk (THW) ist seit Beginn der Flutkatastrophe bundesweit im Dauereinsatz und hilft unter Anderem bei Aufräumarbeiten, Bergung, Rettung, Wiederaufbau und Trinkwasseraufbereitung. Das THW berichtet auf seiner Website über die Einsätze in den betroffenen Regionen, sowie die Aufgaben des Hilfswerks.

Warnungen mit Handlungsanweisungen verknüpfen

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur spricht Prof. Dr. Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV über die Lehren aus der Hochwasserkatastrophe. Dabei betonte er vor allem die Weitergabe von Warnungen, die mit Handlungsanweisungen verknüpft werden müssen, sowie eine verbesserte Landnutzung und Raumplanung.

DRK-Präsidentin zieht erste Bilanz: Großartige Hilfsbereitschaft vor Ort denn das Schicksal der Betroffenen ist niemandem egal

Laut Gerda Hasselfeldt, der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellt sich das DRK darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sein werden. Weitere Informationen sind in den Pressemitteilungen zu finden, die bei Ihrem Besuch im Katastrophengebiet in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, sowie in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen veröffentlicht wurden.

Eine Reform der Katastrophenvorsorge ist überfällig

Im Standpunkt des Tagesspiegel Background fordert Reimund Schwarze, Klimaökonom am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und Vorstandsmitglied des DKKV, eine verpflichtende Katastrophenversicherung, die sozial und solidarisch ist. Des Weiteren geht Schwarze auf die Resilienzstrategie, das Baurecht und die systematische Erfassung von Starkregenrisiko ein.

Experte zu Hochwasserschäden – Wiederaufbau teils „nicht zu verantworten“

Prof. Dr. Lothar Schrott, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn, Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management und Vorstandsmitglied des DKKV erklärt in einem ZDF Interview, wie Deutschland seine Katastrophenvorsorge neu überdenken muss und warum ein Wiederaufbau nicht im gesamten Ahrtal sinnvoll und verantwortbar ist.