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Aktuelle Forschungsaktivitäten

Die Geschehnisse zu Starkregen und Hochwasser im Juli 2021 werden derzeit von vielen Institutionen wissenschaftlich untersucht. So einschneidend diese Ereignisse bzgl. der Konsequenzen sind, so wichtig ist es auch, diese in der Breite aufzuarbeiten. Dies ist auch eine große Chance, die Forschung hier übergreifend und integrativ durchzuführen. 
Da viele Arbeiten wie Umfragen und Datenabfragen parallel erfolgen, biete diese Seite die Möglichkeit zum Abgleich laufender Untersuchungen zur Hochwasserkatastrophe 2021. Hiermit wollen wir erreichen, dass Synergien zwischen Forschungsarbeiten ermöglicht werden und Doppelforschung vermieden werden kann. 
Es geht hier insbesondere um Untersuchungen, die Daten- und Informationsabfragen bei Externen erfordern. Informieren Sie uns auch gerne über generelle Untersuchungen zum Hochwasser. Dies soll u.a. dabei helfen, Ansprechpartner:innen für Vergleiche von Studien zu finden, sich bei Datensammlungen abzugleichen etc. Natürlich hilft es auch, bei z.B. Umfragen einer Ermüdung der Befragten vorzubeugen.

Forschen auch Sie zur Hochwasserkatastrophe?
Wir bieten an, eine Übersicht der Forschungsarbeiten auf der Webseite des DKKV als neutraler Organisation bereitzustellen. Einfach das folgende Formular ausfüllen oder eine Email mit folgenden Inhaltspunkten an: info(at)dkkv.org senden:
1.    Art der Daten-oder Informationserhebung (Umfrage, Kartierung, Befliegung, etc.)
2.    Untersuchungsraum
3.    Zeitraum der Datenabfrage (auch geplante)
4.    Weitere Angaben zu Daten oder Informationsarten (z.B. Datenformate, Umfrage-Zielgruppen, o.ä.)
5.    Ansprechpartner:in und Organisation
6.    Weitere Informationen (optional: Untersuchungsmethoden o.ä.)

Übersicht der Forschungsarbeit

Email-Verteiler Flut2021

Wollen Sie auf dem neusten Stand bleiben, mit anderen Hochwasserforscher:innen in Kontakt kommen und Synergien knüpfen?
Für den weiteren Austausch haben wir einen gemeinsamen (moderierten) Email-Verteiler unter Flut2021(at)dkkv.org eingerichtet. Um sich dort anzumelden, kontaktieren Sie gerne info(at)dkkv.org mit Ihren Kontaktdaten oder tragen Sie sich in das bereitgestellte Formular ein. 

Nach den ersten, gemeinsamen Online-Konferenzen am 20.10.2021, 07.12.2021 und 25.03.2022 sind weitere Konferenztermine in Planung, da eine große Nachfrage an Austauschbedarf bestehen geblieben ist. Ein konkreter nächster Termin wird über den Flutverteiler vermittelt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn weitere Netzwerke und Verbände sich unserer Initiative anschließen. Es soll eine gemeinsame Sache werden und wir möchten möglichst viele auch unterschiedliche Fachrichtungen damit erreichen. Aktuell sind bereits der AK Naturgefahr/Naturrisiken und der AK Geomorphologie an Bord. 

Bei weiteren Fragen hierzu schreiben Sie uns sehr gerne eine Email.

Anmeldung für den Flut2021 Verteiler

Übersicht über aktuelle Forschungen und Umfragen zur Flutkatastrophe sowie aktuelle Veröffentlichungen

Aktuelle Forschungen und Umfragen zur Flutkatastrophe

Online-Umfrage über den Einfluss auf die persönliche Notfallvorsorge der Menschen durch aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, den Ukraine Krieg, die COVID-19 Pandemie sowie die Flutkatastrophe 2021

Status: laufend bis 30.06.2022

Im Rahmen einer Masterarbeit im Studiengang Katastrophenvorsorge und -management der Universität Bonn, wird aktuell eine standardisierte Online-Befragung  durchgeführt. In der Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, der Krieg in der Ukraine, die COVID-19-Pandemie sowie die Flutkatastrophe 2021 Einfluss auf die persönliche Notfallvorsorge der Menschen genommen haben. Die Befragung ist an Personen über 18 Jahre adressiert.

Damit ein möglichst umfassendes Bild über die persönliche Notfallvorsorge innerhalb der Bevölkerung konstruiert werden kann, sind explizit alle Personengruppen eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen sollen Optimierungsvorschläge für die persönliche Katastrophen- und Notfallvorsorge abgeleitet werden.

Für die Beantwortung des Fragebogens werden etwa 30 Minuten benötigt. Viele Fragen sind dabei mit einem Klick zu beantworten. Bei einigen ist auch ein Freitext möglich bzw. erbeten. Die Befragung ist freiwillig und erfolgt anonym. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Abschlussarbeit in aggregierter Form veröffentlicht. Rückschlüsse auf Personen sind weder beabsichtigt, noch möglich.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Bei Fragen zu der Umfrage melden Sie sich bei:

Florian Heller (KaVoMa-Student, Universität Bonn)
s6flhell(at)uni-bonn.de

Ganzheitliche Analyse der Hochwasserereignisse in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg basierend auf einer Synthetisierung von wissenschaftlichen Informationen und Medienberichten sowie vor allem durch semistrukturierte Experteninterviews

Status: Projekt laufend

Das Projekt hat das Ziel einer unabhängigen Aufarbeitung der Hochwasserereignisse im Zusammenhang mit dem Tief Bernd im Juli 2021, welches zu erheblichen Schäden und Todesfällen in Teilen von Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien geführt hat. Das Projektteam ist Teil der Zurich Flood Resilience Alliance und besteht aus Vertreter:innen der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), der London School of Economics and Political Science (LSE), dem Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA), ISET International und der Zurich Versicherung.

Für die Aufarbeitung wird eine strukturierte Auswertungsmethode verwendet, die wir Post Event Review Capability (PERC) nennen. PERC wurde neben der Auswertung der Hochwasserereignisse 2013 und 2016 in Deutschland in über 20 Katastrophenereignissen auf der ganzen Welt eingesetzt. Durch die Synthetisierung von wissenschaftlichen Informationen und Medienberichten sowie durch Experteninterviews wird analysiert, wie eine Naturgefahr zu einer humanitären Katastrophe führen kann. Die PERC-Analyse fokussiert sich dabei auf die Resilienz der Bevölkerung, des Risikomanagementsystems und der zuständigen Institutionen. Es wird analysiert, was gut und was weniger gut funktioniert hat, um zu konkreten Empfehlungen zu gelangen, die helfen können, solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern.

Die Ergebnisse der Analysen werden in einem Bericht zusammengefasst, für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit interessierten Zielgruppen geteilt.

Wissenschaftliche Begleitung der Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Impulse für Resilienz und Klimaanpassung

Status: Projekt laufend

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „Wissenschaftliche Begleitung der Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: Impulse für Resilienz und Klimaanpassung“, kurz KAHR (Klima-Anpassung, Hochwasser, Resilienz) zielt auf die wissenschaftliche Begleitung und Beratung der Wiederaufbauprozesse nach der Flutkatastrophe, insbesondere im Ahrtal in Rheinland-Pfalz und in Stolberg und Eschweiler in Nordrhein-Westfalen, und auf die Identifikation von Ansatzpunkten für eine resiliente und klimaangepasste Entwicklung ab. Hierbei sollen auch mögliche Modellansätze für einen resilienten Wiederaufbau gestärkt werden.

Das KAHR Projekt untergliedert sich in zwei inhaltliche Schwerpunkte. Im Schwerpunkt „Hochwasser-Risiko-Analysen“ soll unter anderem eine Überarbeitung der Hochwassergefahren- und -risikokarten unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels stattfinden, wobei hierfür hydronumerische Modellierungen geplant sind. Im Schwerpunkt „Räumliches Risiko- und Anpassungsmanagement“ sollen mithilfe eines risikobasierten und adaptiven Ansatzes und unter Berücksichtigung raumplanerischer, sozialwissenschaftlicher und wasserwirtschaftlicher Erkenntnisse raumbezogene Schutz- und Vorsorgekonzepte im Kontext des Wiederaufbaus weiterentwickelt werden.

Mehr Informationen zum Projekt und die Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten der Universität Stuttgart und der RWTH Aachen.

Eine eigene Projektwebseite folgt zudem zeitnah.

Dateneingabe durch sanitätsdienstliche Einheiten (Schwerpunkt: Medizinische Task Force) in das Katastrophenmedizinregister (KatMedReg)

Status: Umfrage laufend

Das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin führt im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Untersuchung mit dem Titel „Auswertung des sanitätsdienstlichen Einsatzes während der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands im Juli 2021 mit Schwerpunkt Medizinische Task Force (MTF)“ durch. Im Zuge der Untersuchung sollen die verfügbaren Einsatzdaten der an der Bewältigung der Hochwasserlage im Sommer 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mitwirkenden MTF-Einheiten und vergleichbarer Katastrophenschutzeinheiten zusammengetragen und mittels des Katastrophenmedizinregisters – KatMedReg – evaluiert werden.

Ziel der Untersuchung ist, Lehren aus dieser Katastrophe für die zukünftige, verbesserte Ausgestaltung der Einheiten abzuleiten und zu berücksichtigen.

Interessierte MTF-Einheiten und vergleichbare Katastrophenschutzeinheiten, die an der Bewältigung der Hochwasserlage 2021 beteiligt waren, werden freundlich gebeten, diese Untersuchung durch Teilnahme und Bereitstellung der Daten zu unterstützen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit Marcel Zill oder Theresa Berthold.

Für mehr Informationen zum Projekt und für die Kontaktdaten klicken Sie hier.

Analyse der Einsätze von Spontanhelfenden im Rahmen des starkregeninduzierten Hochwasserereignisses im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Status: Umfrage laufend

In einer Masterarbeit möchte Corina Lied von der RWTH Aachen eine Analyse der Einsätze von Spontanhelfenden im Rahmen des starkregeninduzierten Hochwasserereignisses im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchführen. 

Dazu soll mit dieser Umfrage die Meinungen möglichst vieler Einsatzkräfte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gesammelt werden.

Zu dieser Umfrage gelangen Sie hier.

Darüber hinaus zielt eine weitere Umfrage darauf ab die Eindrücke und Erfahrungen von möglichst vielen freiwilligen Spontanhelfenden zu sammeln.

Zu dieser Umfrage gelangen Sie hier.

Umfrage im Rahmen der Bacherloarbeit: "Untersuchung des Vorbereitungsgrades der Bevölkerung in Deutschland in Bezug auf Starkregenereignisse“

Status: Umfrage laufend

Starkregen ist gemäß Deutschem Wetterdienst als große Niederschlagsmenge je Zeiteinheit definiert. Als Folge können Überschwemmungen und Sturzfluten auftreten. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen Aufschluss darüber geben, ob und wie sich die Bevölkerung in Deutschland auf ein Starkregenereignis vorbereitet. Anschließend soll die Einschätzung der Bevölkerung mit der Einschätzung der Gefahrenabwehrbehörden verglichen und Handlungsempfehlungen daraus entwickelt werden.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Starkregen Onlinebefragung der TU Darmstadt / emergenCITY

Status: Umfrage laufend

In dieser Umfrage sammelt das LOEWE-Zentrum emergenCITY der Technischen Unversität Darmstadt Informationen der Themenbereiche Vorsorge, Infrastruktur, Nachbarschaft und Beteiligung, die im Zusammenhang mit den Hochwasserereignissen vom Juli 2021 in Deutschland stehen.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Interviews mit Expert:innen im Rahmen des Projektes "HoWas2021 - Governance und Kommunikation im Krisenfall des Hochwasserereignisses im Juli 2021"

Status: Projekt laufend

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab sofort ein Projekt, das zur Aufarbeitung der Hochwasserkatstrophe im Juli 2021 beitragen soll. „HoWas2021 -­ Governance und Kommunikation im Krisenfall des Hochwasserereignisses im Juli 2021“ hat zum Ziel, Risikovorhersagen, Krisenkommunikation und Katastrophenmanagement bei der Bewältigung von Extremwetterlagen zu verbessern.

Neben der KFS sind die RWTH Aachen (Koordination), die Universität Siegen, die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und die Universität Potsdam an dem Projekt beteiligt.

Die KFS wird über Expert:inneninterviews, Metaanalysen und ausgewählten Fallstudien in den vom Hochwasser 2021 betroffenen Regionen die verschiedenen Phasen der Katastrophenbewältigung analysieren und dabei insbesondere auf die Bevölkerungsschutzorganisationen sowie die längerfristigen Wiederaufbauprozesse eingehen.

Für mehr Informationen zum Projekt klicken Sie hier.

Wenn bei Ihnen Interesse an einer Beteiligung an qualitativen Interviews besteht, dann neben Sie hier Kontakt zur Katastrophenforschungsstelle (KFS) auf.

Approaches to the German flood event 2021

Die Deutsche Gesellschaft für Geomorphologie e.V. (DGGM) stellt eine Auflistung verschiedener deutscher Universitäten und Forschungsinstitute zur Verfügung, um einen Überblick hinsichtlich aktiver und abgeschlossener Forschungsaktivitäten in den betroffenen Gebieten der Flutkatastrophe zu gewährleisten.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Unternehmensbefragung Flutereignis 2021

Status: Umfrage laufend

Die Starkregenereignisse im Juli 2021 haben viele Regionen Deutschlands getroffen. Auch Betriebe verschiedener Branchen blieben von den Flutereignissen nicht verschont.

Mithilfe dieser Befragung wollen wir die Auswirkungen für die Betriebe erheben und somit für die Öffentlichkeit und Wissenschaft aufarbeiten. Hierfür bitten wir um Ihre Unterstützung!

Das Ausfüllen des Fragebogens wird etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Der Fragebogen umfasst Fragen zur Betroffenheit gegenüber Fluten, den wirtschaftlichen Folgen der Fluten, den Vorsorge- und Schutzmaßnahmen von Betrieben sowie ihren derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen.

Für den Erfolg der Studie ist es wichtig, dass Sie den Fragebogen vollständig und gewissenhaft ausfüllen und möglichst keine der Fragen auslassen. Selbstverständlich haben Sie die Möglchkeit, Fragen nicht zu beantworten, sofern Sie die Antwort nicht wissen bzw. nicht mitteilen wollen. Es ist möglich, die Befragung zu beginnen und die Eingabe zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Online-Umfrage für PSNV-Einsatzkräfte die im Rahmen der Flutkatastrophe 2021 tätig waren

Status: Umfrage laufend

In dieser Umfrage richten sich das Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, die Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz, die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn, das Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), die Beratungs- und Koordinierungsstelle PSNV Rheinland-Pfalz, die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT) und die Feuerwehr- und Katastrophenschutzakademie Rheinland-Pfalz (LFKA) an die PSNV-Einsatzkräften, die während der Flutkatastrophe im Juli und August 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tätig waren. Ziel der Befragung ist es, Informationen zu Erfahrungen mit den Gesprächen während des Einsatzes, Bedarfe für zukünftige Einsätze und das psychische Befinden infolge des Einsatzes zu sammeln, um die Vor- und Nachbereitung von Katastropheneinsätzen in der Zukunft zu optimieren.

Für weitere Informationen und zur Teilnahmen an der Umfrage klicken Sie hier.

Online-Befragung von Führungskräften der MTF zum Einsatz in der Flut - Schwerpunkt Technik

Status: Umfrage laufend

Die Flutereignisse im Westen Deutschlands im Juli dieses Jahres haben in ihrem katastrophalen Ausmaß teilweise bis heute Auswirkungen auf diverse Lebensbereiche. Zudem haben die Flutereignisse besondere Herausforderungen an die Beteiligten im Bevölkerungsschutz gestellt - dazu zählen die Akteure selbst, das taktische Vorgehen sowie der Einsatz von Technik und das Ressourcenmanagement.

Sie sind als Führungskraft der Medizinischen Task Force (MTF) zum Einsatz während der Flut-Katastrophe im Juli 2021 gekommen? Dann teilen Sie Ihre Erfahrungen in der Online-Befragung mit uns! Für die Teilnahme an der Online-Befragung sind Einsatzkräfte die idealen Ansprechpersonen, da sie wichtige Erfahrungen „im Feld“ gesammelt haben. Diese Erfahrungen sind auch für die Weiterentwicklung der Medizinischen Task Force von besonderer Bedeutung.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

Psychische Belastung und psychosoziale Notfallversorgung von Einsatzkräften nach dem Hochwasser 2021

Status: Umfrage abgeschlossen

Nach dem Hochwasserereignis 2021, das vor allem Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen hat, wurden zahlreiche Einsatzkräfte in die Schadensgebiete entstandt, um die medizinische Grundversorgung sicherzustellen oder die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen. Derartige Einsätze können mit erheblicher psychischer Belastung für Einsatzkräfte und sogenannte „ungebundene Spontanhelfende“ einhergehen.

Ziel dieser Untersuchung ist es, die psychische Belastung von Einsatzkräften und Spontanhelfenden, sowie ihren Kenntnisstand zu PSNV und deren Inanspruchnahme zu erfassen. Hierzu wurden haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte sowie ungebunden Spontanhelfende mittels Fragebogen zwischen dem 30.08.2021 und 15.10.2021 befragt.

Für weitere Infromationen klicken Sie hier.

Umfrage: Welche Erfahrungen haben Spontanhelfende in ihren Einsätzen der Flutbewältigung gesammelt und welche Gewichtung hatten dabei gesellschaftliche sowie auch strategische Motive?

Status: Umfrage abgeschlossen

Vertreter:innen der Unversität Wuppertal, Bonn und der Technischen Hochschule Köln wollen anhand einer Umfrage ermitteln, welche Erfahrungswerte die Spontanhelfer:innen im Rahmen ihrer Einsätze zur Flutbewältigung gesammelt haben. Dabei sollen die Umfrageergebnisse insbesondere Aufschluss über die Bedeutung von Faktoren wie Motivation, Koordination, Arbeitsschutz, und gesellschaftlicher Grundhaltungen geben.

Informationen zur Umfrage erhalten Sie hier.

Erste Ergebnisse können Sie hier einsehen. Es stehen noch weitere Auswertungen an.

Expertenkommission Starkregen

Status: Umfrage abgeschlossen

Die vfdb hat zur Aufarbeitung der Starkregen-Einsätze in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine unabhängige Expertenkommission eingesetzt. Diese setzt sich aus Vertretern nahezu aller Einsatzorganisationen sowie bewusst auch aus zivilen Helfern bzw. Firmen und Vertretern von Forschungseinrichtungen zusammen, die z.T. bereits an Einzelaspekten dazu arbeiten.

Zur Erstellung einer Situationsbeschreibung wurde zunächst ein Fragebogen entwickelt, der sich an alle Menschen richtet, die in einem der Schadensgebiete zu den Starkregenereignissen im Juli 2021 im Einsatz waren, oder dort umfangreich geholfen haben. Dabei ist es egal, ob als hauptberufliche oder ehrenamtliche Einsatzkraft oder als Zivilhelfer:in Hilfe geleistet wurde.

Sobald erste Forschungsergebnisse vorhanden sind, können Sie diese hier abrufen.

Umfrage: Wer braucht zuerst Hilfe? Soziale Verwundbarkeit und Risikogruppen bei Hochwasser und Pandemien

Status: Umfrage abgeschlossen

Die technische Hochschule Köln möchte anhand einer Umfrage Einschätzungen erhalten, aus welchen Gründen Menschen verwundbar sind. Die Umfrage richtet sich an Personen, die sich dafür interessieren welche Menschen bei Überschwemmungen besonders hilfsbedürftig sind.

Sobald erste Forschungsergebnisse vorhanden sind, können Sie diese hier abrufen.

Kurzbefragung von Bewohner:innen der vom Starkregen- und Hochwasserereignis betroffenen Orte

Status: Umfrage abgeschlossen

Nach den verheerenden Überflutungen und Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, teilweise auch in Sachsen und Bayern, hat die Arbeitsgruppe Geographie und Naturrisikenforschung der Universität Potsdam eine Online-Befragung gestartet. „Aufgrund der immensen Schäden und zahlreichen Todesopfer, die zu beklagen sind, steht die Frage im Mittelpunkt, ob, wann und wie die Menschen vor Ort gewarnt wurden“, sagt die Leiterin der Studie, Prof. Dr. Annegret Thieken, die die Betroffenen bittet, an der Befragung teilzunehmen.

Sobald erste Forschungsergebnisse vorhanden sind, können Sie diese hier abrufen.

 

Katastrophenmedizin - Strukturen und Umsetzung medizinischer Behandlung bei zerstörter Infrastruktur in Deutschland 2021

Status: Umfrage abgeschlossen

Anhand der Umfrage "Katastrophenmedizin - Strukturen und Umsetzung medizinischer Behandlung bei zerstörter Infrastruktur in Deutschland 2021" möchte die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz unter den Einsatz- und Rettungskräfte bei den Hochwasserlagen im Juli 2021 Informationen zur medizinischen Hilfe in den Katastrophengebieten sammeln.

Sobald erste Forschungsergebnisse vorhanden sind, können Sie diese hier abrufen.

Resilienz und Evakuierungsplanung für sozioökonomische Infrastrukturen im medico-sozialen Kontext (RESIK)

Status: Projekt laufend

Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts mit dem Schwerpunkt Krankenhausevakuierungen bei Hochwasser führt die Katastrophenforschungsstelle (KFS) der Freien Universität Berlin Interviews durch, um Abläufe und Herausforderungen bei Evakuierungen sowie Möglichkeiten zur Steigerung der Resilienz von Krankenhäusern zu untersuchen. Im Forschungsprojekt RESIK „Resilienz und Evakuierungsplanung für sozioökonomische Infrastrukturen im medico-sozialen Kontext“ wird nicht nur das Krankenhaus selbst als Teil der Kritischen Infrastruktur betrachtet, sondern auch das Netzwerk, das für den Erhalt eines Krankenhauses notwendig ist.  Weitere Information zum Forschungsprojekt finden Sie hier, sowie auf der Homepage von RESIK.

Umfrage zur Zufriedenheit der Einsatzkräfte, Helferinnen und Helfer beim Hochwasser 2021

Status: Umfrage abgeschlossen

Die Technische Hochschule Köln möchte anhand einer Online-Umfrage herausfinden, was beim Hochwassereinsatz im Juli-August 2021 gut lief, bzw. wo Verbesserungsbedarf besteht. Die Umfrage ist anonym und dauert 10 Minuten. Die deutsche Umfrage kann hier gefunden werden.

Die ersten Ergebnisse finden Sie hier.

Zu dem neuesten Bericht gelangen Sie hier.

 

 

 

Aktuelle Veröffentlichungen

Vorabinformation - Erste Ergebnisse der Umfrage unter Spontanhelfenden der Flutkatastrophe 2021

An der bundesweiten Umfrage unter Spontanhelfenden der Flutkatastrophe 2021 haben im Zeitraum vom 28.10.-12.12.2021 über 2500 Personen teilgenommen. Die Umfrage gibt einen detaillierten Einblick in verschiedene Bereiche der Spontanhilfe während der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Dazu zählen Aspekte wie die Motivation der Spontanhelfenden, die Information und Kommunikation mit- und untereinander und die Sicherheit vor und während der Einsätze. Ebenso wurden Erkenntnisse zur Zusammenarbeit mit etablierten Einsatzorganisationen, zur erlebten Solidarität, Hilfsbereitschaft und Dankbarkeit, zu Grundhaltungen der Spontanhelfenden, zu gesellschaftlichem Engagement sowie zu Verbesserungsmöglichkeiten der Spontanhilfe gewonnen. Das interdisziplinäre Team der drei Hochschulen arbeitet derzeit an der Auswertung der Daten um die gewonnenen Ergebnisse zeitnah mit Entscheider:innen aus Katastrophenschutz und -vorsorge zu diskutieren und mit der breiteren Bevölkerung, darunter natürlich auch den Spontanhelfenden selbst, teilen zu können.

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Konzeptionsanalyse BayZBE: Lesson Learnt des Ahrtal Hochwassers Juli 2021

Das BayZBE hat eine erste initial Auswertung anhand von strukturierten Einsatzinterviews bayerischer Rettungskräfte (BRK, MHD, JUH, ASB, Freiwillige Feuerwehr) verfasst, um Erfolgsfaktoren und Limitationen des Einsatzes zu bewerten. Im Anschluss wird nun eine ArGe gebildet, um die rund 80 Features in neue Handlungsanweisungen, passgenaueres Training, veränderte Strukturen, innovatives Equipment etc. zu überführen. Zur Konzeptionsanalyse gelangen Sie hier.