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DKKV-WebTalk: aus Wissenschaft, Praxis und Politik

Der neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) hat zu einer globalen Pandemie geführt, deren Auswirkungen inzwischen für alle spürbar geworden sind. Weltweit haben Staaten mit weitgehenden Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens reagiert. Die Bewältigung der Covid-19-Krise ist eine wissenschaftsübergreifende, gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

Das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) möchte als größte deutsche Plattform von Akteur_innen aus dem Bereich der Katastrophenvorsorge, der Risikoforschung und des gesellschaftlichen Risiko- und Krisenmanagements diese Aspekte aktiv in die öffentliche Diskussion einbringen.
 

Zukünftige Webtalks werden wir auf dieser Seite ankündigen.

Öffentlicher WebTalk03 am 27. Mai 2020 ab 18:00 h

Sprecher_innen

Prof. Dr. Stefan Pickl

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DKKVund Professor an der Universität der Bundeswehr in München.

Martin Zeidler

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DKKV und Leiter des Aufbaustabs der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.

Moderatorin: Katja Dörner

DKKV Vorsitzende und Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grüne

Prof. Dr. Stefan Pickl gibt einen kurzen Einblick, wie man in komplexen Situationen mehrere Aspekte berücksichtigen und eine optimale Balance finden kann. Er hebt dabei die beiden Sicherheitsbereiche Safety und Security besonders her.

Martin Zeidler spricht über die Aufgaben des THW in einer pandemischen Lage. Dazu zählen neben der Unterstützung dr Logistik und technischen Infrastruktur auch die Fachberatung. Darüber hinaus werden Herausforderungen der föderalen Strukturen in Deutschland angeschnitten.

An dieser Stelle möchten wir uns für ihre spannenden Beiträge bei unseren stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Stefan Pickl und Martin Zeidler sowie für die Moderation bei unserer Vorstandsvorsitzenden Katja Dörner bedanken. Darüber hinaus freuen wir uns, dass die Teilnehmer durch das Einsenden von Fragen die Diskussion in dem Webinar angeregt haben und es so zu einem regen Austausch zwischen Experten unterschiedlicher Bereiche kommen konnte.

 

Vollständige Aufzeichnung des WebTalks:

Öffentlicher WebTalk02 vom 06. Mai 2020

Sprecher_innen

Katja Dörner
DKKV Vorsitzende und Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

Prof. Dr. Martin Voss

DKKV Vorstandsmitglied, Freie Universität Berlin Katastrophenforschungsstelle Berlin (KFS)

 

Moderator: Prof. Dr. Lothar Schrott

DKKV Vorstandsmitglied und Leiter des Masterstudienganges Katastrophenvorsorge und –management Universität Bonn Geographisches Institut

Katja Dörnergibt im WebTalk einen kurzen Einblick in die Kompetenzfelder der Ministerien. Des Weiteren spricht Frau Dörner darüber, wie systemische Gefahren in föderalen Strukturen bewältigt werden können und wie wichtig die Stärkung der Kompetenz des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sei. Für einen breiter aufgestellten Katastrophenschutz, schlägt sie außerdem vor, europäisch zu denken und pluarlistiche Ansätze zu nutzen. 

Prof. Dr. Martin Voss stellt Thesen für einen Bevölkerungsschutz der Zukunft auf. Zu den Thesen gehört neben der Notwendigkeit eines neuen Katastrophenverständnisses, u.a. auch die Forderung, in neuen Ansätzen zu denken. Ein adäquater und breit angestzter Forschungsansatz sei notwendig, um ein tieferes Verständnis für das pandemische Geschehen und dessen Wechselwirkungen zu erlangen.

In Anschluss an die beiden kurzen Vorträge hat eine Diskussion stattgefunden.

Vollständige Aufzeichnung des WebTalks:

Öffentlicher WebTalk01 vom 07. April 2020

Sprecher_innen

Dr. Wolfram Geier

DKKV Vorstandsmitglied und Abteilungspräsident im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - BBK

 

Prof. Dr. Reimund Schwarze

DKKV Vorstandsmitglied und Helmholtz Zentrum für Umweltforschung - UFZ

 

Moderatorin: Katja Dörner

DKKV Vorsitzende, MdB und Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Prof. Dr. Schwarze stellt im WebTalk 5 Thesen zu den sozio-ökonomischen Folgen der Pandemie auf und bezieht dabei die europäische und internationale Komponente mit ein. Zu den Thesen gehört neben den Aussagen, dass die volkswirtschaftlichen Kosten der Krise zurzeit zu hoch eingeschätzt werden würden und, dass die sozialen Folgen der Bekämpfung der Pandemie relevant seien, u.a. auch der Hinweis darauf, dass zur Bewältigung der Krise eine globale Denkweise notwendig sei.

Dr. Geier spricht über die komplexen Herausforderungen der aktuellen Lage für das Katastrophenrisikomanagementund beschäftigt sich mit den Fragen, warum wir uns in einer Krise befänden und welche Aussagen zur Verbesserung für Risiko- und Krisenmanagement aufgrund der Lage getroffen werden könnten. Er ist der Ansicht, dass man aus der Corona-Krise für die Zukunft viel lernen könne. Für ein fortschrittliches Katastrophenrisikomanagement müssten dabei drei Dinge beachtet werden: Querschnittliches Denken, Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit. 

In Anschluss an die beiden kurzen Vorträge hat eine Diskussion stattgefunden.

Vollständige Aufzeichnung des WebTalks: