Stipendien

Der DAAD vergibt verschiedenen Stipendien und fördert den Auslandsaufenthalt von deutschen Studierenden, Graduierten, Doktorand_innen, Promovierten und Hochschullehrer_innen.

Weiterhin finden sich auf der Homepage des DAAD diverse Stipendienprogramme, welche hier zusammengestellt werden.

Das Programm richtet sich an Student_innen und Graduierte aller wissenschaftlichen Disziplinen und fördert Praktika bei internationalen Organisationen, EU-Organisationen und ausgewählten NGOs. Die Bewerber_innen sollten sich während ihres Studiums bereits mit internationalen Themen auseinandergesetzt haben.

Bewerber_innen auf das Carlo-Schmid-Programm können sich entweder eigenständig auf ein Praktikum bewerben oder gezielte Stellenausschreibungen nutzen. Die Studienstiftung und der DAAD veröffentlichen entsprechende Ausschreibungen zum Jahreswechsel im Internet. Eine Bewerbung ist für einen oder zwei der angebotenen Praktikumsplätze möglich.

Finanzierung

  • Länderspezifische Stipendienraten ab 850,- € für Studierende, ab 1.375,- € für Graduierte
  • Länderspezifische Reisekostenpauschalen
  • Es wird eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung abgeschlossen
  • Während des Stipendiums haben die Stipendiaten die Gelegenheit, an zwei Sommerseminaren zu Themen der internationalen Politik und Zusammenarbeit teilzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Weiterbildungsprogramme

Das Postgraduierten-Programm des DIE bereitet deutsche und andere europäische Masterabsolvent_innen auf anspruchsvolle Aufgaben der internationalen Zusammenarbeit vor. Das Programm startet jährlich am 01. September. Die Zulassung erfolgt nach einem Wettbewerbsverfahren, in welchem von den 200-300 Bewerbungen rund 18 Personen ausgewählt werden. Diese erhalten in den folgenden neun Monaten eine kostenlose Ausbildung, zinslose Darlehen für den Lebensunterhalt sowie Unterstützung beim Berufseinstieg. Der Abschluss wird am 31. Mai des Folgejahres vergeben.

Bewerbungszeitraum: Anfang Dezember bis Ende März des Folgejahres

Auswahlverfahren: Anfang Juni

Kursbeginn: 01. September

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 24 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolventen_innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Die Kollegiat_innenerhalten ein monatliches Stipendium.

Während des 13-monatigen Programms arbeiten die Stipendiat_innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Non-Profit-Organisationen oder Wirtschaftsunternehmen. Die selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Begleitend finden Seminare zur Diskussion und Vertiefung aktueller Themen aus den Bereichen Außenpolitik und internationaler Zusammenarbeit sowie zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen statt. Weiterhin stehen Fördermittel für Auslandsaufenthalte, Konferenzteilnahmen und Sprachkurse zur Verfügung.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt das Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen das Programm Junior Professional Officer/ Beigeordnete Sachverständige (JPO) durch. Die Bundesregierung leistet mit diesem Programm einen Beitrag zur multilateralen Zusammenarbeit und bietet deutschen Nachwuchskräften die Option, in­ternationale Berufserfahrung zu sammeln und ihre Wettbewerbschancen für eine Beschäftigung bei internationalen Organisationen deutlich zu erhöhen. Durchschnittlich werden pro Jahr ca. 50 bis 60 deutsche Nachwuchskräfte als Junior Professional Officer neu eingestellt.

Junior Professional Officer finden ihren Einsatz bei den Vereinten Nationen mit ihren verschiedenen Unter- und Sonderorganisationen. Auch bei der Weltbankgruppe und anderen internationalen Finan­zinstitutionen bieten sich für JPO interessante und herausfordernde Aufgaben.

Angesprochen sind Hochschulabsolventen mit deutscher Staatsangehörigkeit und mit zwei- bis vi­erjähriger Berufserfahrung. Hervorragende universitäre Leistungen sind für eine Bewerbung ebenso von Vorteil wie im Ausland erworbene, relevante berufliche Erfahrung und absolvierte Praktika. Einige internationale Organisationen geben eine Altersgrenze vor.

Die Ausschreibung der konkret zu besetzenden Stellen erfolgt in der Regel in zwei Phasen eines jeden Programmjahres (Jahresbeginn/Sommer).

Weiterführende Informationen 

Exchange of Experts Programm

Erfahrungen sammeln im Europäischen Ausland

Der intensive Austausch von Wissen und Erfahrung stärkt den Katastrophenschutz nicht nur in Europa. Im Auftrag der Europäischen Kommission bringt das THW Katastrophenschutz-Expert_innen aus verschiedenen Ländern über das Expertenaustauschprogramm zusammen.

Der neue, 2-Jährige Projektzyklus, ermöglicht interessierten Expert_innen einen Einblick in die Einsatzstrukturen der gastgebenden Organisation zu erhalten. Sie können zur Beobachtung an Übungen teilnehmen, Ausbildungseinrichtungen kennenlernen, Kurse besuchen oder ihr Spezialwissen als Trainer_innen weitergeben. Gastgebende Organisationen haben die Gelegenheit sich vorzustellen, vom Spezialwissen ihrer Gäste zu profitieren, neue Kontakte oder Partnerschaften zu schließen und bereits bestehende Netzwerke zu erweitern. Diese Maßnahmen betreffen die Bereiche Einsatzkoordinierung und Krisenmanagement, Technik, Nothilfe und Notfallplanung, Prävention sowie die Ausbildung im Katastrophenschutz.

Eine Austauschmaßnahme dauert wenige Tage bis maximal zwei Wochen, Expertinnen und Experten können sich als Einzelperson oder als Kleingruppe bewerben. Teilnehmen können alle Institutionen und Organisationen des Katastrophenschutzes in den 34 teilnehmenden Staaten des Katastrophenschutzverfahrens der Union sowie Kontingente aus Drittstaaten aus den östlichen und südlichen Nachbarschaftsstaaten.