Sendai Framework for Disaster Risk Reduction

Das Nachfolgeabkommen zum Hyogo Framework for Action (HFA)

Nach langwierigen Verhandlungen wurde in den frühen Morgenstunden des 19. März 2015 das Nachfolgeabkommen zum „Hyogo Framework for Action“ (HFA) verabschiedet. Das „Sendai Framework for Disaster Risk Reduction“ beschreibt die Fortentwicklung der Katastrophenvorsorge für die nächsten 15 Jahre und skizziert detailliert Maßnahmen sowohl für den internationalen als auch für den nationalen und lokalen Bereich. Erstmals ist es gelungen, Indikatoren zu definieren, anhand der Fortschritt der Umsetzung des Abkommens besser messbar und nachprüfbar gemacht werden soll. Das DKKV hat sich schon weit im Vorfeld im Rahmen von nationalen Konsultationen und einer interministeriellen Arbeitsgruppe in die Vorbereitung auf des neuen Abkommens eingebracht.

Das „Sendai Framework for Disaster Risk Reduction“ und weitere Informationen zur „World Conference for Disaster Risk Reduction“ (WCDRR) finden Sie unter folgenden Link: www.wcdrr.org

 

 

Vorsorge stärken statt nur auf Ereignisse reagieren

Internationales Abkommen zur Katastrophenvorsorge wird derzeit in Sendai, Japan neu verhandelt

Heute geht im japanischen Sendai die dritte UN-Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge mit über 4000 Expertinnen und Experten aus 186 Ländern zu Ende, auf der ein neues internationales Vorsorgeabkommen verhandelt wurde. Ziel des Abkommens ist es, bessere Vorsorge zu treffen, um die Auswirkungen von Naturgefahren wie Wirbelstürmen, Hochwassern oder Erdbeben zu reduzieren. Jeder Euro, der in Vorsorge investiert wird, schützt Menschen und verringert Schäden.

Das DKKV hat sich aktiv an der Vorbereitung der Weltkonferenz in Sendai beteiligt, da insbesondere die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis eine stärkere Rolle spielen muss, um in Zukunft eine effektive und effiziente Vorsorge und Bewältigung von extremen Ereignissen zu gewährleisten. 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 18.03.2015

Infoblatt 04/12 vom Dezember 2012

Vorschau: Info4_01.pdf

In dieser Ausgabe:

  • Grußwort von Gerold Reichenbach
  • Axel Rottländer neuer Geschäftsführer
  • Forum 2012
  • Bericht zur COP 18 in Doha
  • Naturgefahrenreport 2012, GDV
Download PDFInfoblatt 04/12 vom Dezember 2012 (Info4_01.pdf) (313 Kbyte)

Koordination in der Katastrophenvorsorge stärken

DKKV unterzeichnet Abkommen mit Kirgisien

Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) hat ein Abkommen zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge mit Kirgisien unterschrieben. Damit ist der Weg geebnet die Zusammenarbeit zwischen der kirgisischen und der deutschen Nationalen Plattform für Katastrophenvorsorge zu stärken. In einem vom Auswärtigen Amt und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektansatz, unterstützt das DKKV die kirgisische Plattform dabei, Katastrophenvorsorge effizienter zu koordinieren. „Mit diesem Abkommen haben wir das Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem DKKV und der kirgisischen Nationalen Plattform gelegt, um gemeinsam unsere Fähigkeiten auszubauen“, fasst Axel Rottländer, Geschäftsführer des DKKV, die Bedeutung des Abkommens zusammen.

Photo: CEO DKKV, Axel Rottländer and Director National Platform DRR Kyrgyz Republic, Minbolot Bekjanov

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 17.11.2014

Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge

  

Wenn Fluten ganze Ortschaften hinweg spülen, Erdbeben keinen Stein auf dem anderen lassen und Hitzewellen ganze Regionen austrocknen, leiden besonders ältere Menschen unter den Auswirkungen. Nicht in der Lage, sich allein in Sicherheit zu bringen oder auch nur ihr Hab und Gut zu schützen, sind sie den extremen Naturereignissen oftmals schutzlos ausgeliefert oder werden von den Rettungskräften nicht erreicht. 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 10.10.2014

14. Forum Katastrophenvorsorge

Akteure verbinden - Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 4. und 5. November 2014 fand das 14. Forum Katastrophenvorsorge im Kubus des Helmholtz-Zemtrums für Umweltforschung UFZ statt. Unter dem Motto "Akteure verbinden, Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis“ wurden zentrale Themen der Katastrophenvorsorge aus Wissenschaft und Praxis" diskutiert:

  • Resilienz als Lernprozess
  • Partizipation im Bevölkerungsschutz
  • Informations- und Kommunikationsstrategien in Organisationen
  • IT-Lösungen für die Katastrophenvorsorge

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die besten Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft prämiert wurden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. 

Weitere Informationen zum Forum finden Sie hier.