Erdbeben in Nepal

Die Experten des DKKV geben Auskunft zu den wichtigsten Fragen zum Erdbeben in Nepal

Das verheerende Erdbeben in Nepal hat bis jetzt über 7.000 Opfer gefordert, mehr als 14.300 wurden verletzt und 8,1 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe, so das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (OCHA) in einem Bericht vom 4. Mai 2015.

Warum werden bestimmte Gegenden immer wieder von starken Erdstößen heimgesucht und sind die Menschen einem Erdbeben nahezu schutzlos ausgeliefert? Oder gibt es Möglichkeiten, sich auf derartige Ereignisse vorzubereiten? 

Was kann getan werden, damit zukünftig die Auswirkungen von Erdbeben die Menschen nicht mehr voller Wucht treffen. Wie muss Vorsorge gestaltet werden, damit die Menschen überleben, weniger verletzt werden und besser auf Beben vorbereitet sind.

Zur Pressemitteilung

Sendai Framework for Disaster Risk Reduction

Das Nachfolgeabkommen zum Hyogo Framework for Action (HFA)

Nach langwierigen Verhandlungen wurde in den frühen Morgenstunden des 19. März 2015 das Nachfolgeabkommen zum „Hyogo Framework for Action“ (HFA) verabschiedet. Das „Sendai Framework for Disaster Risk Reduction“ beschreibt die Fortentwicklung der Katastrophenvorsorge für die nächsten 15 Jahre und skizziert detailliert Maßnahmen sowohl für den internationalen als auch für den nationalen und lokalen Bereich. Erstmals ist es gelungen, Indikatoren zu definieren, anhand der Fortschritt der Umsetzung des Abkommens besser messbar und nachprüfbar gemacht werden soll. Das DKKV hat sich schon weit im Vorfeld im Rahmen von nationalen Konsultationen und einer interministeriellen Arbeitsgruppe in die Vorbereitung auf des neuen Abkommens eingebracht.

Das „Sendai Framework for Disaster Risk Reduction“ und weitere Informationen zur „World Conference for Disaster Risk Reduction“ (WCDRR) finden Sie unter folgenden Link: www.wcdrr.org

 

 

Infoblatt 04/12 vom Dezember 2012

Vorschau: Info4_01.pdf

In dieser Ausgabe:

  • Grußwort von Gerold Reichenbach
  • Axel Rottländer neuer Geschäftsführer
  • Forum 2012
  • Bericht zur COP 18 in Doha
  • Naturgefahrenreport 2012, GDV
Download PDFInfoblatt 04/12 vom Dezember 2012 (Info4_01.pdf) (313 Kbyte)

Fortschritte in der Hochwasservorsorge – Abschluss des BMBF-Projekts „Hochwasser 2013“

Wie gut sind wir auf das nächste Hochwasser vorbereitet? Zum Abschluss des Forschungsprojekts „Hochwasser 2013“ laden die Universität Potsdam und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. am 19. Februar 2015 in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Auf der Veranstaltung werden die Projektergebnisse, die in einem praxisorientierten Synthesebericht zusammengefasst wurden, vorgestellt. Das Vortragsprogramm wird durch eine Posterausstellung mit aktuellen Themen der Hochwasserforschung begleitet. Es besteht Gelegenheit, die zukünftige Ausrichtung von Hochwasservorsorge und Katastrophenabwehr mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren.

Zeit: 19.02.2015; 09.30 Uhr–16.30 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Eingang über Markgrafenstr. 37, 10117 Berlin
Kontakt: Prof. Dr. Annegret Thieken, Institut für Erd- und Umweltwissenschaften 
E-Mail: annegret.thieken(at)uni-potsdam.de

Für interessierte Pressevertreter wird es um 12:30 Uhr auf der Veranstaltung am 19.02.2015 ein Pressegespräch geben.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

DOWNLOAD: Die Publikation "Das Hochwasser im Juni 2013. Bewährungsprobe für das Hochwasserrisikomanagement in Deutschland" steht zum Herunterladen bereit.

Koordination in der Katastrophenvorsorge stärken

DKKV unterzeichnet Abkommen mit Kirgisien

Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) hat ein Abkommen zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge mit Kirgisien unterschrieben. Damit ist der Weg geebnet die Zusammenarbeit zwischen der kirgisischen und der deutschen Nationalen Plattform für Katastrophenvorsorge zu stärken. In einem vom Auswärtigen Amt und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektansatz, unterstützt das DKKV die kirgisische Plattform dabei, Katastrophenvorsorge effizienter zu koordinieren. „Mit diesem Abkommen haben wir das Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem DKKV und der kirgisischen Nationalen Plattform gelegt, um gemeinsam unsere Fähigkeiten auszubauen“, fasst Axel Rottländer, Geschäftsführer des DKKV, die Bedeutung des Abkommens zusammen.

Photo: CEO DKKV, Axel Rottländer and Director National Platform DRR Kyrgyz Republic, Minbolot Bekjanov

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 17.11.2014

Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge

  

Wenn Fluten ganze Ortschaften hinweg spülen, Erdbeben keinen Stein auf dem anderen lassen und Hitzewellen ganze Regionen austrocknen, leiden besonders ältere Menschen unter den Auswirkungen. Nicht in der Lage, sich allein in Sicherheit zu bringen oder auch nur ihr Hab und Gut zu schützen, sind sie den extremen Naturereignissen oftmals schutzlos ausgeliefert oder werden von den Rettungskräften nicht erreicht. 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 10.10.2014