Fortschritte in der Hochwasservorsorge – Abschluss des BMBF-Projekts „Hochwasser 2013“

Wie gut sind wir auf das nächste Hochwasser vorbereitet? Zum Abschluss des Forschungsprojekts „Hochwasser 2013“ laden die Universität Potsdam und das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. am 19. Februar 2015 in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Auf der Veranstaltung werden die Projektergebnisse, die in einem praxisorientierten Synthesebericht zusammengefasst wurden, vorgestellt. Das Vortragsprogramm wird durch eine Posterausstellung mit aktuellen Themen der Hochwasserforschung begleitet. Es besteht Gelegenheit, die zukünftige Ausrichtung von Hochwasservorsorge und Katastrophenabwehr mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren.

Zeit: 19.02.2015; 09.30 Uhr–16.30 Uhr
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Eingang über Markgrafenstr. 37, 10117 Berlin
Kontakt: Prof. Dr. Annegret Thieken, Institut für Erd- und Umweltwissenschaften 
E-Mail: annegret.thieken(at)uni-potsdam.de

Für interessierte Pressevertreter wird es um 12:30 Uhr auf der Veranstaltung am 19.02.2015 ein Pressegespräch geben.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

DOWNLOAD: Die Publikation "Das Hochwasser im Juni 2013. Bewährungsprobe für das Hochwasserrisikomanagement in Deutschland" steht zum Herunterladen bereit.

Koordination in der Katastrophenvorsorge stärken

DKKV unterzeichnet Abkommen mit Kirgisien

Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) hat ein Abkommen zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge mit Kirgisien unterschrieben. Damit ist der Weg geebnet die Zusammenarbeit zwischen der kirgisischen und der deutschen Nationalen Plattform für Katastrophenvorsorge zu stärken. In einem vom Auswärtigen Amt und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektansatz, unterstützt das DKKV die kirgisische Plattform dabei, Katastrophenvorsorge effizienter zu koordinieren. „Mit diesem Abkommen haben wir das Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem DKKV und der kirgisischen Nationalen Plattform gelegt, um gemeinsam unsere Fähigkeiten auszubauen“, fasst Axel Rottländer, Geschäftsführer des DKKV, die Bedeutung des Abkommens zusammen.

Photo: CEO DKKV, Axel Rottländer and Director National Platform DRR Kyrgyz Republic, Minbolot Bekjanov

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 17.11.2014

Infoblatt 04/12 vom Dezember 2012

Vorschau: Info4_01.pdf

In dieser Ausgabe:

  • Grußwort von Gerold Reichenbach
  • Axel Rottländer neuer Geschäftsführer
  • Forum 2012
  • Bericht zur COP 18 in Doha
  • Naturgefahrenreport 2012, GDV
Download PDFInfoblatt 04/12 vom Dezember 2012 (Info4_01.pdf) (313 Kbyte)

14. Forum Katastrophenvorsorge

Akteure verbinden - Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 4. und 5. November 2014 fand das 14. Forum Katastrophenvorsorge im Kubus des Helmholtz-Zemtrums für Umweltforschung UFZ statt. Unter dem Motto "Akteure verbinden, Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis“ wurden zentrale Themen der Katastrophenvorsorge aus Wissenschaft und Praxis" diskutiert:

  • Resilienz als Lernprozess
  • Partizipation im Bevölkerungsschutz
  • Informations- und Kommunikationsstrategien in Organisationen
  • IT-Lösungen für die Katastrophenvorsorge

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die besten Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft prämiert wurden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. 

Weitere Informationen zum Forum finden Sie hier.

IRDR beruft DKKV Mitglied in das wissenschaftliche Komitee

PD Dr. Jörn Birkmann, Leiter der Abteilung Vulnerabilitäts-Assessment, Risiko-Management und adaptive Planung, an der Universität der Vereinten Nationen, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) ist für 3 Jahre in das wissenschaftliche Komitee des Programms und Exczellenznetzwerkes „Integrated Research on Disaster Risk“ (IRDR) berufen worden.

Das auf 10 Jahre angelegte Forschungsprogramm IRDR hat zum Ziel den Umgang mit Naturgefahren im Rahmen eines globalen und interdisziplinären Ansatzes zu erforschen. Dabei geht es insbesondere auch darum, Möglichkeiten zu entwickeln, um die Auswirkungen von Katastrophen abzumildern und entsprechende Empfehlungen an die Politik zu richten. Unterstützt und gefördert wird „IRDR” durch das International Council for Science (ICSU), das International Social Science Council (ISSC) und die United Nations International Strategy for Disaster Reduction (UN-ISDR ).

Die 15 international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deswissenschaftlichen Komitees von IRDR treffen sich in der Regel zweimal im Jahr, um die Leitlinien für die Arbeit des IRDR zu definieren. Dazu gehört sowohl die Festlegung von zukünftigen Forschungsschwerpunkten als auch die Umsetzung laufender Projekte zu überwachen und die Verbreitung von Forschungsergebnissen zu unterstützen.

Seit November 2010 ist das DKKV durch das IRDR als nationales IRDR-Komitee anerkannt. Mit dieser Rolle konnte das DKKV sein Verantwortungs- und Aufgabenspektrum im Rahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge ausweiten und kann auch auf globaler Ebene zur Vernetzung der Wissenschaft und zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der Risikoforschung und Risikovorsorge beitragen.

UNU-EHS ist seit 2005 Mitglied beim DKKV und im Vorstand engagiert. Herr PD Dr. Birkmann hat in der Vergangenheit an zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen des DKKV mitgewirkt.