Neuigkeiten

Orkantief Friederike zieht über Deutschland

Am 18.01.2018 ist das Orkantief Friederike über Deutschland hinweg gezogen. Dabei kam es vor allem in der Mitte und im Westen Deutschlands zu orkanartigen Böen, Orkanböen, starkem Regen und Schneefall. Auf dem Brocken im Harz wurden Windgeschwindigkeiten von 203 km/h erreicht, auf der Zugspitze in Süddeutschland wurden 158 km/h gemessen. „Friederike“ gilt laut Deutschem Wetterdienst als einer der stärksten Stürme seit dem verheerenden Orkan „Kyrill“ (18.01.2007) [1]. Gegen 16 Uhr wurde bundesweit der Regional- und Fernverkehr eingestellt. Heute (19.01.2018) wird der Zugverkehr sukzessive wieder aufgenommen, die ersten Fernverkehrszüge sind bereits wieder unterwegs. Durch umgestürzte Bäume sind die Gleise jedoch teilweise noch blockiert, sodass nach wie vor mit Einschränkungen zu rechnen ist [2]. Rund 2.000 Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sind derzeit im Einsatz, um Sturmschäden zu beseitigen. Dabei geht es vorrangig um die Freiräumung von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume sowie die Sicherung von abgedeckten Dächern [3]. Die Bilanz des Orkantiefs „Friederike“ ist noch nicht komplett absehbar, jedoch wurden auch Stromausfälle verzeichnet und acht Menschen kamen ums Leben [4]. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht derzeit von einem versicherten Schaden von ungefähr 500 Millionen Euro aus. Damit liegt die Schadenssumme von Orkantief „Friederike“ hinter der versicherten Schadenssumme von Orkantief „Kyrill“ im Jahr 2007, der damals Schäden in Höhe von rund 2 Milliarden Euro verursachte [5]. Der Deutsche Wetterdienst gibt Entwarnung und sagt mittelfristig keinen weiteren großen Sturm voraus [1].

Hier finden Sie Informationen zum Thema Sturm:

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt konkrete Hinweise zum Verhalten während einem Sturm:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BBK/DE/2018/Sturm_Unwetter_Starkregen_Tipps.html 

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/BaulicherBS_Unwetter.pdf?__blob=publicationFile

https://www.youtube.com/watch?v=P3PLzsPsMK0&index=7&list=PLKLfpgCj_g6WmM8tZvB5NwKmzLKMLUJlW

Quellen:

[1] https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2018/1/19.html

[2] https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml

[3] Technisches Hilfswerk: Sturmtief „Friederike“ – Gut 1.150 THW-Kräfte im Einsatz (Presseinformation). 18.01.2018.

[4] https://www.tagesschau.de/inland/sturm-friederike-zugausfaelle-109.html

 

[5] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sturmtief-friederike-gdv-schaetzt-500-millionen-euro-schaeden-15406543.html

Hochwasser an Rhein, Mosel, Donau und Neckar

Dauerregen und Schneeschmelze führten Anfang des Jahres 2018 zu Hochwasserlagen an Rhein, Mosel, Donau und Neckar. Zeitweise war die Lage am Rhein angespannt und Hochwasserschutzmaßnahmen wurden durchgeführt. Straßensperrungen und Schutzwände wurden errichtet und der Schiffsverkehr wurde teilweise eingestellt. In Köln wurde der Höchststand am 08. Januar mit 8,78 m erreicht.

Hier finden Sie Informationen zum Thema Hochwasser:

  • Die App „Meine Pegel" liefert amtliche Wasserstands- und Hochwasserinformationen mit mehr als 2.000 Pegeln in Deutschland. Auf der Homepage finden Sie ebenfalls Informationen zur aktuellen Hochwasserlage in Deutschland:  http://www.hochwasserzentralen.de/
  • Informationen zu Wasserständen an schifffahrtsrelevanten Pegeln sind hier einzusehen 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt Hinweise vor, während und nach dem Hochwasser heraus.

Informationen finden Sie unter: https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Handeln_in_Katastrophen/Hochwasser/Hochwasser.html

ESPREssO Newsletter Dezember 2017

In diesem Newsletter wird ein Überblick über die Ergebnisse des ersten ESPREssO Think Tanks (TT1) gegeben. Im Oktober fand in Berlin das TT1 mit dem Schwerpunkt "Verbesserte Integration von DRR- und CCA-Politik" durch die im Rahmen des Projekts entwickelte Spielszenarioübung RAMSETE (Risk Assessment Model Simulation for Emergency Training Exercise) statt.

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Newsletter #6 2017

Ab sofort steht der sechste und letzte DKKV-Newsletter des Jahres 2017 für Sie zum Download bereit.


Vom 06. Bis 17. November hat die 23. Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP23) in direkter Nachbarschaft zur Geschäftsstelle des DKKV in Bonn stattgefunden. Passend möchten wir ein  ein Kernthema der Konferenz näher betrachten: Klimarisikoversicherungen. Ebenso gibt Vorstandsmitglied Prof. Reimund Schwarze eine erste Einschätzung der Ergebnisse der COP23. Des Weiteren stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe des Newsletters das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vor.


Natürlich berichten wir auch wieder über andere interessante Neuigkeiten, Veranstaltungen und Entwicklungen rund um das Thema Katastrophenvorsorge und -management.

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DKKV-Schriftenreihe 56

Synthesis Report on Disaster Risk Reduction and Climate Change Adaptation in Germany

Ab sofort steht die neueste Publikation des DKKV zum Download für Sie bereit. Es handelt sich hierbei um einen Synthesebericht zur Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel in Deutschland, erstellt vom Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V. für das ESPREssO-Projekt (Enhancing Synergies for Disaster Prevention in the European Union).

Dieser Bericht ist Teil einer umfassenderen Synthese zur Datenerhebung in sechs EU-Ländern und zur Erstellung von Berichten über die spezifischen nationalen Ansätze in Bezug auf Politik, Gesetzgebung und Forschungsrahmen für Naturgefahren und Anpassung an den Klimawandel.

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