Die Kommission legte am 17. Juni 2004 den ersten Bericht über den Europäischen Solidaritätsfonds im Zeitraum Ende 2002 bis Ende 2003 vor.
Dort wird die Umsetzung des Fonds beschrieben sowie die Methode, die die Kommission zur Anwendung der Fondsverordnung entwickelt hat. Der Solidaritätsfonds der EU wurde in Folge der Überschwemmungen, von denen Mitteleuropa im Sommer 2002 heimgesucht wurde, ins Leben gerufen und wurde ab November 2002 genutzt. Im Jahr 2002 wurden 728 Millionen Euro ausgegeben, so informiert die Kommission, um Kosten in Folge von Zerstörungen in Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Frankreich zu erstatten. Im Jahr 2003 wurden ca.105 Millionen Euro in Italien, Spanien und Portugal ausgeben.
(Quelle: ASB-Europa-Mail Nr. 43)