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Koordination in der Katastrophenvorsorge stärken

DKKV unterzeichnet Abkommen mit Kirgisien

Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) hat ein Abkommen zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge mit Kirgisien unterschrieben. Damit ist der Weg geebnet die Zusammenarbeit zwischen der kirgisischen und der deutschen Nationalen Plattform für Katastrophenvorsorge zu stärken. In einem vom Auswärtigen Amt und Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierten Projektansatz, unterstützt das DKKV die kirgisische Plattform dabei, Katastrophenvorsorge effizienter zu koordinieren. „Mit diesem Abkommen haben wir das Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem DKKV und der kirgisischen Nationalen Plattform gelegt, um gemeinsam unsere Fähigkeiten auszubauen“, fasst Axel Rottländer, Geschäftsführer des DKKV, die Bedeutung des Abkommens zusammen.

Photo: CEO DKKV, Axel Rottländer and Director National Platform DRR Kyrgyz Republic, Minbolot Bekjanov

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 17.11.2014

 

Englisch version

Strengthening Coordination for Disaster Risk Reduction DKKV signs Memorandum of Understanding with Kyrgyz Republic

The German Committee for Disaster Reduction (DKKV) signed Memorandum of Understanding with the Secretariat of the National Platform for Disaster Risk Reduction of Kyrgyz Republic to strengthen collaboration between the two agencies for promoting disaster risk reduction.
On 29 October 2014 the Chief Executive Officer of DKKV, Mr. Axel Rottländer, and the Head of the National Platform for DRR in Kyrgyz Republic, Mr. Bekzhanov Minbolot, signed the MOU and ensured both countries interest to reinforce ties for enhancing role of the national platforms for disaster risk reduction. The MoU states terms on which both institutes will cooperate for consolidating the existing links between the two and reinforce their roles, through appropriate actions and tools that will enable them to fully achieve their disaster risk reduction and management goals on national level.
The collaboration intends to be started with the implementation of the pilot project that focus on national platforms for DRR and stakeholder and is funded by the Federal Foreign Office and Federal Ministry for Economic Cooperation and Development. It aims to increase the capacity of the National Platform of the Kyrgyz Republic for reducing disaster risks in strengthening sustainability of the population and territory of the country to influence of disasters on sustainable development. The results of the project will be presented in Bishkek 2015.
For more information about the organization:
Secretariat of the National Platform for Disaster Risk Reduction of Kyrgyz Republic www.npdrr.kg


Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge

Wenn Fluten ganze Ortschaften hinweg spülen, Erdbeben keinen Stein auf dem anderen lassen und Hitzewellen ganze Regionen austrocknen, leiden besonders ältere Menschen unter den Auswirkungen. Nicht in der Lage, sich allein in Sicherheit zu bringen oder auch nur ihr Hab und Gut zu schützen, sind sie den extremen Naturereignissen oftmals schutzlos ausgeliefert oder werden von den Rettungskräften nicht erreicht. 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 10.10.2014


14. Forum Katastrophenvorsorge

Akteure verbinden - Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis

Am 4. und 5. November 2014 fand das 14. Forum Katastrophenvorsorge im Kubus des Helmholtz-Zemtrums für Umweltforschung UFZ statt. Unter dem Motto "Akteure verbinden, Lösungen finden: Katastrophenvorsorge im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis“ wurden zentrale Themen der Katastrophenvorsorge aus Wissenschaft und Praxis" diskutiert:

  • Resilienz als Lernprozess
  • Partizipation im Bevölkerungsschutz
  • Informations- und Kommunikationsstrategien in Organisationen
  • IT-Lösungen für die Katastrophenvorsorge

 

NEU: Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die besten Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern und - wissenschaftlerinnen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft prämiert wurden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. 

NEU: Auf der folgenden Seite finden Sie die Poster des 14. Forums Katastrophenvorsorge zum Herunterladen.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung oder dem beigefügten Programm   

 

 

 

 


IRDR beruft DKKV Mitglied in das wissenschaftliche Komitee

PD Dr. Jörn Birkmann, Leiter der Abteilung Vulnerabilitäts-Assessment, Risiko-Management und adaptive Planung, an der Universität der Vereinten Nationen, Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) ist für 3 Jahre in das wissenschaftliche Komitee des Programms und Exczellenznetzwerkes „Integrated Research on Disaster Risk“ (IRDR) berufen worden.

Das auf 10 Jahre angelegte Forschungsprogramm IRDR hat zum Ziel den Umgang mit Naturgefahren im Rahmen eines globalen und interdisziplinären Ansatzes zu erforschen. Dabei geht es insbesondere auch darum, Möglichkeiten zu entwickeln, um die Auswirkungen von Katastrophen abzumildern und entsprechende Empfehlungen an die Politik zu richten. Unterstützt und gefördert wird „IRDR” durch das International Council for Science (ICSU), das International Social Science Council (ISSC) und die United Nations International Strategy for Disaster Reduction (UN-ISDR ).

Die 15 international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deswissenschaftlichen Komitees von IRDR treffen sich in der Regel zweimal im Jahr, um die Leitlinien für die Arbeit des IRDR zu definieren. Dazu gehört sowohl die Festlegung von zukünftigen Forschungsschwerpunkten als auch die Umsetzung laufender Projekte zu überwachen und die Verbreitung von Forschungsergebnissen zu unterstützen.

Seit November 2010 ist das DKKV durch das IRDR als nationales IRDR-Komitee anerkannt. Mit dieser Rolle konnte das DKKV sein Verantwortungs- und Aufgabenspektrum im Rahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge ausweiten und kann auch auf globaler Ebene zur Vernetzung der Wissenschaft und zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Feld der Risikoforschung und Risikovorsorge beitragen.

UNU-EHS ist seit 2005 Mitglied beim DKKV und im Vorstand engagiert. Herr PD Dr. Birkmann hat in der Vergangenheit an zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen des DKKV mitgewirkt.


Pressemitteilung: Ein Jahr nach dem Hochwasser

Ein gutes Jahr nach dem verheerenden Hochwasser in Deutschland standen in einigen Bundesländern Ende Mai schon wieder Keller und Straßen unter Wasser. Wie kann die Hochwasservorsorge verbessert werden und welche Lehren haben die Menschen vor Ort, die betroffenen Behörden sowie die Hilfsorganisationen aus den Hochwasserereignissen von 2002 und 2013 gezogen? Diesen Fragen wird im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierten gemeinsamen Forschungsprojektes des Deutschen Komitees Katastrophenvorsorge und der Universität Potsdam nachgegangen.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung vom 11. Juni


Dokumentation zum 13. Forum Katastrophenvorsorge

Die Publikation zum 13. Forum Katastrophenvorsorge ist nun mit den Beiträgen der Vortragenden erschienen und ist online abrufbar. 

  Dokument herunterladen


Pressemitteilung: 2. IPCC Bericht: Ohne Katastrophenvorsorge geht es nicht!

Der zweite Bericht des Weltklimarats beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels, nachdem der erste sich vor allem mit den Hintergründen des Klimawandels befasste. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rechnen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Zunahme von extremen Wettereignissen.  

Pressemitteilung vom 04. April 2014


Masterstudiengang Katastrophenvorsorge und -management (KaVoMa), Universität Bonn: Startschuss für das Bewerbungsverfahren 2014

Die Bewerbungsphase für den Master "KaVoMa" hat seit dem 2. April begonnen. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli möglich. KaVoMa ist ein Weiterbildungsstudiengang für Berufserfahrene und berufsbegleitend studierbar. Nähere Informationen finden Sie unter
http://www.kavoma.de/studiengang/informationen_studieninteressierte/anmeldeverfahren-1 
 


Sturmtief „Sturmtief „Xaver“Komitee Katastrophenvorsorge im Interview

War der Sturm "Xaver" eine Folge des Klimawandels? - DKKV Experten im Interview

Am 5. und 6. Dezember 2013 hielt der Sturm „Xaver“ die Bewohner Norddeutschlands in Atem, doch trotz der zweithöchsten Flut in der Geschichte Hamburgs und Windböen mit weit über 120 km/h, bleiben die Schäden verhältnismäßig gering und die Deiche hielten.

Umfassende Katastrophenvorsorge, gute Vorbereitung und eine frühe Warnung der Bevölkerung vor dem herannahenden Sturm, haben das Schlimmste vermieden.

 Im Interview mit Experten des DKKV werden die Hintergründe der Entstehung des Sturms „Xaver“, seine Auswirkungen sowie Vorsorge-, Schutz- und Reaktionsmaßnahmen beleuchtet.

Außerdem wird die Frage nach dem Einfluss des Klimawandels angesichts derartiger Wetterextreme gestellt. Auch hierzu geben die Fachleute aus unterschiedlichen Perspektiven Auskunft.

 Das DKKV-Experteninterview findet sich hier.


Sind wir für die großen Sturmfluten gewappnet?

Am 5. und 6. Dezember 2013 fegte Sturm „Xaver“ über Norddeutschland, Teile Hamburgs wurden in der Nacht überflutet es kam zu zum Teil erheblichen Behinderungen im Bahn- und Flugverkehr.

Ist Deutschland auf derartige Naturereignisse vorbereitet, welche Rolle spielt der Klimawandel und muss zukünftig öfter mit schweren Stürmen gerechnet werden? 

Diese und andere Fragen zum Thema Naturgefahren werden nächste Woche am 11. und 12. Dezember 2013 beim 13. Forum Katastrophenvorsorge des Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) in Hamburg mit namhaften Wissenschaftlern und praxiserprobten Vertretern der Einsatzorganisationen diskutiert.

Nachfolgend finden Sie anbei unsere Pressemitteilung zum 13. Forum Katastrophenvorsorge des DKKV.  Pressemitteilung vom 06.12.2013


Verlässliche Daten zu Naturkatastrophen  dringend erforderlich- DKKV Standpunkt zum COP19 in Warschau.

Das Fehlen verlässlicher Daten zu Naturkatastrophen erschwert die Entwicklung effizienter Vorsorgemaßnahmen und umfassenden Risikomanagements. Daher ist es dringend geboten verlässliche, konsistente und vergleichbare Daten zu erheben, um langfristig Verlusten durch Naturkatastrophen vorzubeugen. Daher fordert das DKKV verstärkte Anstrengungen zur Verbesserung der Datenlage!

Hier finden den vollständigen Text des Standpunkts.


13. Forum Katastrophenvorsorge

 

Katastrophenvorsorge zwischen alten Strukturen und neuen Herausforderungen

 

NEU: Programm herunterladen 

Das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge lädt unter dem Titel "Katastrophenvorsorge zwischen alten Strukturen und neuen Herausforderungen" am 11. und 12. Dezember 2013 zum 13. Forum Katastrophenvorsorge nach Hamburg in das Haus der Patriotischen Gesellschaft ein.

Das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) hat in diesem Jahr als Mitveranstalter das Climate Service Center gewinnen können, eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht.

Unter dem Motto „Katastrophenvorsorge zwischen alten Strukturen und neuen Herausforderungen“ werden zentrale Themen der Katastrophenvorsorge aus Wissenschaft und Praxis diskutiert:

  1. Anpassung an den Klimawandel
  2. Küstengefahren und Küstenschutz
  3. Richtlinien und Realität in der Hochwasservorsorge
  4. Soziale Netzwerke und Katastrophenmanagement

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die besten Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern und –wissenschaftlerinnen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft prämiert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier und unter forum2013@dkkv.org.

Pressemitteilung des DKKV, 04. Nov. 2013


Katastrophenvorsorge für alle - Aktuelle Ansätze zur Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in die Katastrophenvorsorge

 

 

10. Oktober 2013

Deutsche Welle, Gremiensaal
Kurt-Schuhmacher-Straße 3, 53113 Bonn

Weitere Informationen auf: http://www.katastrophenvorsorge.info/

 

 

 

  

 


Zweiter MATRIX Stakeholder Workshop in Königswinter

Vom 27.-28. Juni 2013 fand in Königswinter der zweite MATRIX Stakeholder Workshop statt mit Vertretern der Nationalen Plattformen, des Zivilschutzes, des GDV und Wissenschaftlern aus dem MATRIX Projekt. Weitere Informationen dazu und die Präsentationen des Workhops stehen hier zur Verfügung. 

   

Photos: Karolin Bauer


DKKV in den Medien

Vorsitzender Gerold Reichenbach in der Sendung "Fakt ist..." zum Hochwasser 2013 des Mitteldeutschen Rundfunks vom 10. Juni 2013. Link zu dem Interview

Zum Thema der Eigenvorsorge Gerold Reichenbach in den Ruhrnachrichten vom 11. Juni 2013. Link zu dem Interview

Die Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des DKKV, Professorin Annegret Thieken von der Universität Potsdam und Professor Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und Mitglied des DKKV zu Schutzmaßnahmen vor Hochwasser. Link

Professorin Annegret Thieken, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats zum Risikobewusstsein angesichts des Hochwasser. Link

Die Hintergründe zum Hochwasser 2013 erläutert Professor Annegret Thieken. Link


 DKKV Infobrief zum Hochwasser - SONDERAUSGABE

Das Hochwasser im Juni 2013 hat weite Teile Süd- und Ostdeutschlands überflutet, unzählige Menschen stehen heute vor den Trümmern ihres Heims oder der gesamten Existenz. Wenn es auch noch zu früh für eine umfassende Bilanz dieses Ereignisses ist, so kann doch festgestellt werden, dass extreme Naturereignisse, wie die Fluten, immer wieder zu massiven Zerstörungen führen.´

Die Vielfältigkeit der Beiträge dieser Sonderausgabe des Infobriefes macht deutlich, dass die Hochwasserproblematik nicht von einer Fachrichtung allein anzugehen ist, sondern innovative Lösungsansätze immer im Zusammenspiel verschiedenen Disziplinen gefunden werden müssen. Für diese Zusammenarbeit bietet das DKKV die entsprechende Plattform.

Die Sonderausgabe kann hier heruntergeladen werden.  


DKKV Pressemitteilung

Der Wiederaufbau muss die Hochwasservorsorge stärken!

Pressemitteilung des DKKV, 18. Juni 2013


 

Mitgliederorganisationen des DKKV berichten zum Hochwasser in Deutschland

Hochwasseropfer können Spenden beim DRK beantragen

Pressemitteilung des DRK, 02. August 2013

Juni-Hochwasser im Süden und Osten Deutschlands

Pressemitteilung des DWD, 06. Juni 2013

Seiters: Politik muss schnell und unbürokratisch helfen

Pressemitteilung des DRK, 06. Juni 2013

DRK:  12,5 Millonen Euro Spenden für die Hochwasser-Hilfe 

Pressemitteilungen DRK 19 Juni 2013; Pressemitteilung des DRK, 05. Juni 2013

Versicherer richten Krisenstäbe für Betroffene in den Hochwasserregionen ein und sichern schnelle Hilfe zu

Pressemitteilung der Versicherungswirtschaft, GDV  03. Juni 2013.

Flutkatastrophe: THW Pressemitteilungen

Pressemitteilungen THW 17 Juni 2013;Pressemitteilungen THW 13 Juni 2013; Pressemitteilungen THW 12 Juni 2013;Pressemitteilungen THW 11 Juni 2013 ; Pressemitteilung, THW 04. Juni 2013;Pressemitteilungen THW 08. Juni 2013 

CEDIM-FDA Berichte zum Juni Hochwasser 2013 Mitteleuropa

1. Bericht PDF CEDIM-FDA Kurzbericht 

2. Bericht PDF CEDIM-Bericht 

 


Pressemitteilung:

Hochwasser in Deutschland - Experten des Deutschen Komittees Katastrophenvorsorge im Interview

Pressemitteilung DKKV, 07. Juni 2013

Pressemitteilung:

Hochwasser in Deutschland - eine vermeidbare Katastrophe?

Bonn, 03. Juni 2013. Angesichts des dramatischen Hochwassers in Teilen Deutschlands fordert das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) verstärkte Anstrengungen bei der Katastrophenvorsorge. „Durch eine gezielte Katastrophenvorsorge in den Gemeinden und durch jeden Einzelnen, können die durch die Wassermassen verursachten Schäden erheblich abgemildert werden“, erläutert der Vorsitzende des DKKV, Gerold Reichenbach, „die Verwaltungen in den Städten und Gemeinden müssen in die Lage versetzt werden, für derartige Katastrophen geeignete Vorsorge zu treffen und das beginnt lange bevor die Fluten kommen.“

„Bei den Niederschlagsmengen der vergangenen Tage, sind Überflutungen von Städten und Dörfern nicht auszuschließen, allerdings stehen die Betroffenen den Fluten nicht machtlos gegenüber“, so der Geschäftsführer des DKKV, Axel Rottländer. Neben der Anlage von Deichen, Rückhaltebecken und Zonen für kontrolliertes Fluten, gilt es schon bei der Bauplanung die Gefährdung durch Fluten zu berücksichtigen. Hier sind vor allem die Bauämter gefordert, durch geeignete Risikoanalysen das Gefahrenpotential realistisch einzuschätzen und die Bauverschriften und Flächennutzungspläne entsprechend anzupassen.

Aber auch Hausbesitzerinnen und -besitzer in potentiellen Flutgebieten sind gefordert sich auf mögliche Wassermassen vorzubereiten, wie zum Beispiel durch die Sicherung von Außentüren und Fenstern mit Spundbrettern und Sandsäcken, den Schutz von wichtigen Anlagen im Haus wie etwa Heizung oder Waschmaschine. Längerfristig können auch hier durch geeignete bauliche Maßnahmen bei der Bauplanung erhebliche Schäden vermieden werden.

Schon seit einigen Jahren hat das DKKV immer wieder mit Forschungsprojekten und Berichten auf die Gefährdung durch Fluten in Deutschland aufmerksam gemacht und Möglichkeiten des Umgangs mit dem Flutrisiko aufgezeigt. Das jährliche DKKV Forum hatte 2011 den Umgang mit alten Naturgefahren zum Thema, bei dem es auch die Risikoforschung auf Gemeindeebene ging und die daraus ableitbaren Gegenmaßnahmen. http://www.dkkv.org/DE/publications/ressource.asp?ID=312).

Das DKKV, gegründet vor mehr als 20 Jahren, ist die nationale Plattform zur Katastrophenvorsorge in Deutschland und Mittler zu internationalen, auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge tätigen Organisationen und Initiativen. Das DKKV unterstützt fachübergreifende Forschungsansätze zur Katastrophenvorsorge in anderen Fachsektoren sowie in Politik und Wirtschaft und fördert die Verbreitung der Erkenntnisse der Katastrophenvorsorge auf allen Ebenen des Bildungsbereichs.

Fragen und Antworten zu dem Hochwasser in Deutschland als Download

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Axel Rottländer
Geschäftsführer DKKV
Tel. Nr.: +49 228 619 1942
E-Mail: rottlaender@dkkv.org
Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge, Friedrich-Ebert-Allee 38, 53113 Bonn
Tel. +49 228 619 1942, Fax. +49 228 619 1953, e-mail: info@dkkv.org


Masterstudiengang Katastrophenvorsorge- und management (KaVoMa): Startschuss für Bewerbungen

Der weiterbildende, berufsbegleitende Masterstudiengang KaVoMa richtet sich an Berufserfahrene aus  Wissenschaft und Praxis, die sich mit Katastrophenvorsorge und -management beschäftigen, also z. B. in Hochschulen, Behörden und Kommunen, der Privatwirtschaft (z.B. KRIITIS-Unternehmen), Hilfsorganisationen und NGOs tätig sind. Unser Ziel besteht darin, Generalisten mit einem grundlegenden Verständnis für die vielfältigen Aspekte des Risiko- und Krisenmanagements weiterzubilden, die bereits über ein spezifisches Fachwissen verfügen.

Das Bewerbungesverfahren zum Wintersemester 2013/14 ist eröffnet und endet am 15. Juli. Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung können unter www.kavoma.de , speziell http://www.kavoma.de/studiengang/informationen_studieninteressierte  abgerufen werden. Fragen richten Sie bitte an kavoma@uni-bonn.de.


Das DKKV wurde im November 2010 durch das International Council of Science Union (ICSU) als das Nationale IRDR-Komitee im Rahmen des Forschungsprogramms „Integrated Research on Disaster Risk“ (IRDR) anerkannt. Das Forschungsprogramm mit dem Arbeitstitel „Addressing the Challenge of Natural and Human-Induced Environmental Hazards“ hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Das Ziel ist neue Methoden und Informationen hervor zu bringen, die zu einer effektiveren Identifizierung von Risiken führen und zu einer koordinierten und integrierten Forschung über Fachdisziplinen hinweg beitragen. Mit dieser Rolle erweitert das DKKV sein Verantwortungs- und Aufgabenspektrum im Rahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge und kann zur Vernetzung der Wissenschaft und zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis beitragen. 

Das IRDR organisiert vom 31.10.-02.11.2011 eine internationale Konferenz in Peking mit dem Titel "Disaster Risk: Integrating Science and Practise". Weitere Information finden Sie auf der Homepage und nachfolgend können Sie den Flyer und Programm heruntergeladen werden.


Unterrichtsreihe: Tsunamis im Pazifik und Katastrophenvorsorge in Japan

aus der CD-ROM "Leben mit der Flut". Schülerinnen und Schüler sollten die Entstehung und Entwicklung von Tsunamis im zirkumpazifischen Raum und die dazu gehörigen Maßnahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge erklären (für Sekundarstufe I)

Download Unterrichtsreihe


Katastrophenrelevante Studiengänge an Deutschen Hochschulen

Weitere Informationen


Datenbanken des DKKV 

  • Datenbank zur Katastrophenvorsorge auf EU-Ebene
    (Database of References to Disaster Reduction in EU-Documents). Diese Dokumentation bietet einen ersten Überblick über die Stellung der Katastrophenvorsorge innerhalb der Europäischen Union.
  • Datenbank: International Projects and Concepts for Disaster Prevention beinhaltet etwa 150 Projekte der Katastrophenvorsorge. Sie bietet die Möglichkeit Projekte nach unterschiedlichen Kriterien zu Suchen und sich über die Projekte zu informieren. Es stehen unterschiedliche Abfragemöglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel: die Art der Gefährdung, die Auslegung des Projekts, das Land oder die zuständigen Organisationen.






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