UNISDR-PPEW
UN International Strategy for Disaster Reduction
Plattform for the Promotion of Early Warning
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Pressemitteilung:Krisen, Katastrophen und Klima - neue Weichenstellungen bei der KatastrophenvorsorgeDKKV auf dem Treffen der nationalen Plattformen in Genf Bonn, 17. Mai 2013. Am kommenden Montag beginnt in Genf die „Global Platform 2013“ , an der auch das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge (DKKV) mit einem Stand und Diskussionsbeiträgen vertreten sein wird. Während der drei Tage andauernden Konferenz werden über 3.000 Besucher intensiv die Fortentwicklung der weltweiten Katastrophenvorsorge diskutieren.
Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Global Platform geht es um die Weichenstellungen für die nächsten zehn Jahre ab 2015, denn dann läuft das internationale Abkommen zur Katastrophenvorsorge, das sogenannte „Hyogo Framework for Action“ (HFA) aus. In diesem Abkommen sind 2005 klare Ziele zur Verbesserung der Katastrophenvorsorge festgelegt worden. 168 Länder haben das Abkommen unterzeichnet. 80 Länder, darunter auch Deutschland mit dem DKKV, haben nationale Plattformen eingerichtet, die in ihren Ländern die Katastrophenvorsorge weiterentwickeln, unterstützen und koordinieren. Ein Verdienst des HFA ist es, dass die Katastrophenvorsorge in vielen Ländern fester Bestandteil des Regierungshandelns geworden ist. Nicht zuletzt deshalb geht seit Jahren die Zahl der Todesopfer bei Naturkatastrophen zurück.
Wichtige Themen der Konferenz sind beispielsweise die erwartete Zunahme von extremen Wetterereignissen durch den Klimawandel und die Frage, wie Menschen sich an die verändernden Bedingungen anpassen können.
Weiter wird die soziale Dimension von Katastrophen im Vordergrund stehen: Naturereignisse werden nicht per se zu Katastrophen, sondern entwickeln sich dazu durch den Faktor Mensch, wie beispielweise zunehmende Verstädterung oder Umweltzerstörung.
„Diese letzte Plattform vor 2015 wird entscheidend sein für die Ausgestaltung des neuen HFA, mit dem die erfolgreiche Umsetzung dieses wichtigen internationalen Abkommens fortgeführt werden muss“, unterstreicht der Vorsitzende des DKKV Gerold Reichenbach die Bedeutung der Konferenz.
Das DKKV, gegründet vor mehr als 20 Jahren, ist die nationale Plattform zur Katastrophenvorsorge in Deutschland und Mittler zu internationalen, auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge tätigen Organisationen und Initiativen. Das DKKV unterstützt fachübergreifende Forschungsansätze zur Katastrophenvorsorge in anderen Fachsektoren sowie in Politik und Wirtschaft und fördert die Verbreitung der Erkenntnisse der Katastrophenvorsorge auf allen Ebenen des Bildungsbereichs.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Pressemitteilung:Publikation "Detecting Disaster Root Causes" A Framework and an Analytic Tool for PractionersWenn Naturereignisse zu Katastrophen werden
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DKKV Axel Rottländer Geschäftsführer Tel. 0228 619 1942 e-mail: rottlaender@dkkv.org |
UNU-EHS Katharina Brach Leiterin Kommunikation Tel. 0228 815 0285 e-mail: brach@vie.unu.edu |
Tagungsthema:
Die Weiterentwicklung der Katastrophenvorsorge erfordert umfangreiches Wissen und Können, aber vor allem auch dessen Umsetzung in praktisch wirksame Maßnahmen. Jede potenziell betroffene Gruppe oder zuständige Einrichtung, von der Bevölkerung bis hin zum Katastrophenmanagement, hat andere Erfahrungen und Vorkenntnisse. Daher ist es für jede der beteiligten Gruppen oder Einrichtungen erforderlich, eigene Vermittlungswege und -verfahren für Wissen und Können zu entwickeln.
Das 12. Forum hatte zum das Ziel, vor allem den Transfer in praktische Bereiche anzusprechen. Die Sitzungen wurden so angelegt, dass sie jeweils einen wichtigen Aspekt ansprachen und so in ihrer Gesamtheit versuchten, die ganze Breite des Tagungsthemas widerzuspiegeln. Das Forum erfreute sich eines interessierten Publikums, zahlreicher Fragen und einer spannenden Podiumsdiskussion. Über 200 Teilnehmer folgten den Vorträgen und Diskussionen.
Der GDV prämierte die besten Vorträge und Poster mit einem Preis. Weitere Informationen dazu und Ausführliche Informationen zum 12. Forum Katastrophenvorsorge finden Sie hier und unter dem Menüpunkt 12. Forum.
Die Dokumentation zum Herunterladen finden Sie hier.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Mitverantstaltern, Referentinnen, Referenten, Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Beitrag zum 12. Forum bedanken.

Axel Rottländer übernimmt die Geschäftsführung des DKKV von Karl-Otto Zentel, der auf eigenen Wunsch ausscheidet.
In diesen 11 Jahren hat Zentel die Katastrophenvorsorge national und international konzeptionell weiterentwickelt. Vor allem die Schnittstellen zu anderen Themen wie z.B. der Klimawandel und der Stadtentwicklung bilden einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des DKKV. Die aktuellen Ereignisse in Amerika zeigen überdeutlich vor welchen Gefahren wir stehen und wie wichtig effektive Vorsorgemaßnahmen sind.
Axel Rottländer war zuvor über 7 Jahre bei CARE Deutschland-Luxemburg als stellvertretender Nothilfekoordinator tätig und hat Hilfseinsätze in Asien, Afrika und Südamerika durchgeführt.

Das DKKV wurde im November 2010 durch das International Council of Science Union (ICSU) als das Nationale IRDR-Komitee im Rahmen des Forschungsprogramms „Integrated Research on Disaster Risk“ (IRDR) anerkannt. Das Forschungsprogramm mit dem Arbeitstitel „Addressing the Challenge of Natural and Human-Induced Environmental Hazards“ hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Das Ziel ist neue Methoden und Informationen hervor zu bringen, die zu einer effektiveren Identifizierung von Risiken führen und zu einer koordinierten und integrierten Forschung über Fachdisziplinen hinweg beitragen. Mit dieser Rolle erweitert das DKKV sein Verantwortungs- und Aufgabenspektrum im Rahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge und kann zur Vernetzung der Wissenschaft und zum Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis beitragen.
Das IRDR organisiert vom 31.10.-02.11.2011 eine internationale Konferenz in Peking mit dem Titel "Disaster Risk: Integrating Science and Practise". Weitere Information finden Sie auf der Homepage und nachfolgend können Sie den Flyer und Programm heruntergeladen werden.
Bewerbungen für den Studienbeginn in diesem Wintersemester sind ab Anfang Mai bis zum 16. Juli möglich. KaVoMA ist ein Master im Bereich der Weiterbildung, der von der Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten wird.
Weitere Informationen zum Studiengang und zum Anmeldeverfahren sind auf www.kavoma.de zusammengestellt.
aus der CD-ROM "Leben mit der Flut". Schülerinnen und Schüler sollten die Entstehung und Entwicklung von Tsunamis im zirkumpazifischen Raum und die dazu gehörigen Maßnahmen der nationalen und internationalen Katastrophenvorsorge erklären (für Sekundarstufe I)